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Kreis will Lkw-Durchfahrtsverbot für Albersloh kurzfristig umsetzen

Nach der erfreulichen Nachricht, dass die Baumaßnahmen im Ortskern Albersloh schon am 6. Dezember und damit Monate vor dem geplanten Fertigstellungstermin beendet sein werden, hat der Kreis Warendorf schnell reagiert und entschieden, den Albersloher Ortskern für den Lkw-Durchgangsverkehr zu sperren. Für Anlieger und den Busverkehr bleibt die Durchfahrt erlaubt. Aufgrund der aktuellen Situation wird sich der Kreis mit der Stadt Sendenhorst, dem Land (Straßen.NRW) und der Kreispolizeibehörde zusammensetzen, um eine kurzfristige Lösung zu erreichen.

 

Da die Vorbereitung und Umsetzung für eine dauerhafte Lösung längere Zeit in Anspruch nehmen wird, muss zunächst über eine vorläufige Beschilderung nachgedacht werden. „Das ist eine gute Nachricht für Albersloh. Die Verkehrssituation dort unterscheidet sich aufgrund der besonderen Enge in dem historisch gewachsenen Dorfkern von anderen Orten im Kreis. Die von uns in Auftrag gegebene Verkehrsuntersuchung hat bekanntlich ergeben, dass es immer wieder kritische Situationen beim Begegnungsverkehr mit Lkw gab“, erklärte Kreisordnungsdezernentin Petra Schreier.

 

Die neue Situation ist dadurch entstanden, dass die Stadt Sendenhorst in der ursprünglichen Planung davon ausgegangen war, dass die Bauarbeiten im Ortskern bis ins Frühjahr 2020 dauern. Im Anschluss sollten umfangreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen an den Landesstraßen L 520 (Wolbeck – Sendenhorst) und  L 851 (Sendenhorst – Drensteinfurt) stattfinden. Da diese Straßen als Umleitungsstrecken für den Lkw-Durchgangsverkehr benötigt werden, sollten die Arbeiten dort vor Beginn einer Sperrung des Albersloher Ortskerns für durchfahrende Lkw abgeschlossen sein. „Da nach Auskunft des Landes mit einem Baubeginn in den nächsten Monaten aber nicht zu rechnen ist, können wir die Sperrung früher umsetzen“, teilte der Kreis am Freitag (15. November) mit. Diese Option, die der Vertreter der Straßenverkehrsbehörde des Kreises bereits am 29. Oktober bei der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt genannt hatte, wird also nun in die Tat umgesetzt.


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