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Kreis Warendorf übernimmt vorübergehend Bauaufsicht für die Stadt Warendorf

Aufgrund eines personellen Engpasses in der Bauaufsicht der Stadt Warendorf übernimmt der Kreis Warendorf ab 23. Juli 2018 diese Aufgabe vorübergehend bis zum 31. Januar 2019 für die Stadt.

 

Die Ansprechpartner für Bauanträge, die das Stadtgebiet Warendorf betreffen, befinden sich künftig nur wenige hundert Meter vom städtischen Bauamt entfernt im Kreishaus (Waldenburger Str. 2).

 

„Im Verbund der kommunalen Familie helfen wir in dieser Notsituation gerne vorübergehend aus. Wir sind ortsnah und springen ein, damit sich Häuslebauer ihren Traum vom eigenen Heim erfüllen können und damit auch die Anträge von Gewerbetreibenden bearbeitet werden“, so Landrat Dr. Olaf Gericke.

 

Das Bauamt des Kreises ist damit für Bauanträge und Genehmigungsverfahren, die das gesamte Gebiet der Stadt Warendorf betreffen, zuständig. Für Bauvorhaben im Freistellungsverfahren, Akteneinsichten und Baulastauskünfte bleibt das Bauamt der Stadtverwaltung Ansprechpartner. Auch die kommunale Planungshoheit, z.B. das Aufstellen von Bebauungsplänen, wird nicht angetastet. Die Gemeindeordnung NRW sieht diese Aufgabenteilung übrigens für Städte unter 25.000 Einwohner grundsätzlich vor. Aus diesem Grund ist der Kreis Warendorf bislang für neun kleinere Städte und Gemeinden im Kreisgebiet Untere Bauaufsicht und wird für sie diese Aufgabe natürlich weiterhin erfüllen.

 

Die Stadt Warendorf ordnet vorübergehend drei Mitarbeiter, darunter einen Ingenieur, zum Kreis ab. Der tatsächliche Personalbedarf ist jedoch höher anzusetzen. In der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung, die die Stadt und der Kreis mit Zustimmung des Rates bzw. des Kreistages geschlossen haben, sind 6,5 Stellen veranschlagt – neben den erforderlichen Ingenieuren, die letztendlich die Baugenehmigungen erteilen, werden ein Bauaufseher für Abnahmen und Kontrollen vor Ort sowie Verwaltungsmitarbeiter benötigt.

 

Auch beim Kreis ist das erforderliche zusätzliche Personal kurzfristig nicht vorhanden. Auf Grund der Größe des Kreisbauamtes und der fachlichen Erfahrung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können die Aufgaben aber auf viele Schultern verteilt und vorübergehende Arbeitsprioritäten festgelegt werden. Die bestehende Organisationsstruktur im Kreisbauamt wird hierzu beibehalten, d.h. dass die Stadt Warendorf keinen Sonderstatus hat und vorübergehend als zehnte Kommune behandelt wird. Für alle Städte und Gemeinden gilt, dass vollständig eingereichte Bauanträge vorrangig bearbeitet werden.

 

Weiter zum Bauamt: https://rathaus.citeq.de/kreis-warendorf/service/verwaltungseinheit/bauamt/index.html

 


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