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Kreis Warendorf für sieben weitere Jahre als fahrradfreundlich ausgezeichnet

Stolz präsentieren Dr. Herbert Bleicher, Dr. Olaf Gericke und Martin Terwey (v.l.) die Verlängerungsurkunde der AGFS.

Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. (AGFS) hat dem Kreis Warendorf hervorragende Bedingungen für Radfahrer und Fußgänger bescheinigt und die Urkunde zur Verlängerung der Mitgliedschaft verliehen.

 

Alle sieben Jahre müssen sich die Mitglieder des kommunalen Netzwerks erneut bewerben und unter Beweis stellen, dass sie aktiv und kontinuierlich daran arbeiten, zukunftsfähige, belebte und wohnliche Städte zu gestalten. Nur Kommunen, die den Kriterien der AGFS weiterhin gerecht werden, erhalten die begehrte Verlängerungsurkunde und profitieren weiter von den Vorteilen einer Mitgliedschaft.

 

„Wir haben bei uns im Kreis hervorragende Bedingungen für Radfahrer. 24 Prozent unserer Einwohnerinnen und Einwohner nutzen regelmäßig ihr Fahrrad. Natürlich möchten wir uns noch weiter verbessern und planen weitere Projekte und Maßnahmen, wie z.B. die Aufwertung von Haltestellen zu Mobilstationen mit geeigneten Parkmöglichkeiten für Fahrräder. An der Aktion „Stadtradeln“, die in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindet, wollen sich alle dreizehn kreisangehörigen Städte und Gemeinden beteiligen. Über die Verlängerung unserer Mitgliedschaft bei der AGFS freuen wir uns deshalb sehr“, zeigt sich Landrat Dr. Olaf Gericke erfreut über die Auszeichnung.

 

Die Ziele und Maßnahmen sind im Radverkehrskonzept des Kreises Warendorf zusammengefasst. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich der Verbindungen zwischen den Kommunen – es geht vor allem um die Weiterentwicklung eines überörtlichen Radwegenetzes für den Alltagsverkehr mit schnellen, direkten, sicheren und komfortablen Velorouten.

 

„Langfristig ist hier ein Netz von 174 Kilometern im Kreis Warendorf vorgesehen. Auch im aktuellen Kreisentwicklungsprogramm WAF2030plus gehört das Thema Mobilität und insbesondere der Radverkehr zu den zentralen Handlungsfeldern“, erläutert Umweltdezernent Dr. Herbert Bleicher.

 

Die AGFS lobte insbesondere das Vorhaben des Kreises, ein Knotenpunktsystem für den Radverkehr zu installieren. Der Kreis befindet sich derzeit mitten in der Planungsphase und wird voraussichtlich 2021 gemeinsam mit den anderen Münsterlandkreisen und der Stadt Münster das Knotenpunktnetz eröffnen.

 

Martin Terwey, Leiter des Amtes für Planung und Naturschutz und Projektleiter für die AGFS, betont: „Mit der Auszeichnung wird zugleich auch die Bedeutung des Fahrrads im Kreis Warendorf als wichtiges und umweltfreundliches Verkehrsmittel im Alltags- und Freizeitverkehr deutlich.“

 

Die AGFS ist eines der größten kommunalen Netzwerke und versteht sich als Vorreiter moderner Mobilitätspolitik. Aktuell arbeiten 88 Kommunen in NRW an den Zielen des Vereins, bis 2020 sollen es 100 werden.


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