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Kreis verleiht Klimaschutzpreise / Fünf Projekte prämiert

Katrin Röttger (2.v.l.) und Sarah Kosmann (3.v.r.) haben die Initiative „Westkirchen pflanzt“ ins Leben gerufen. Landrat Dr. Olaf Gericke (3.v.l.) zeichnete die Initiative jetzt mit dem Klimaschutzpreis aus. Anwesend waren auch Bürgermeister Bertholt Lülf (l.), Michael Frankrone (Vorsitzender Natur- und Heimatfreunde Westkirchen, Mitte), Wiebe Erdmanski-Sasse (Stadt Ennigerloh, 2.v.r.) und Marion Schmelter (Inklusionsbeauftragte Stadt Ennigerloh und SPD-Kreistagsfraktion, r.).
Klimafreundlichen Strom für ihre Handys beziehen die Schüler des Kopernikus-Gymnasiums bald über eine Photovoltaik-Inselanlage. Die Idee dazu haben Schüler unter der Regie von Physiklehrer Michael Schenk (4.v.l.) entwickelt. Landrat Dr. Olaf Gericke (6.v.l.) überreichte das Startkapital und gratulierte mit Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann (r.). Schulleiterin Ute Bienengräber-Killmann (3.v.r.) freute sich über die Auszeichnung.
Schulleiterin Nicole Kemper (r.) und Lehrerin Kerstin Brinkmann-Frielinghaus (hinten, 2.v.r.) freuten sich über den Sonderpreis der Klimaschutz-Jury. Landrat Dr. Olaf Gericke (2.v.l.) und Bürgermeister Karl-Friedrich Knop (l.) gratulierten herzlich.
Landrat Dr. Olaf Gericke (l.) verlieh einen Sonderpreis an die Kita "Dolberger Sprösslinge". Auch der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Meiwes gratulierte der Mäuse-Gruppe mit Erzieherin Sabine Uhlig.
Die Freckenhorster Kita Wichtelhöhle freut sich über den Sonderpreis des Kreises, der im Seniorenheim Kloster zum Heiligen Kreuz verliehen wurde. Landrat Dr. Olaf Gericke (3.v.r.) und die stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser (4.v.r.) gratulierten herzlich.

Zum vierten Mal hat der Kreis Warendorf den Klimaschutzpreis ausgeschrieben. Landrat Dr. Olaf Gericke verlieh jetzt gemeinsam mit Jurymitgliedern zwei Haupt- und drei Sonderpreise.

 

Einer der Hauptpreise, die mit jeweils 1000 Euro dotiert sind, ging an das Projekt „Westkirchen pflanzt“, das von Katrin Röttger und Sarah Kosmann ins Leben gerufen wurde. Inspiriert durch das „Einheitsbuddeln“ zum Tag der Deutschen Einheit sollen gemeinsam mit weiteren Privatpersonen, Kindergärten und Schulen in Westkirchen Bäume gepflanzt werden. Sie sollen CO2 binden, die Artenvielfalt fördern und mehr Grün ins Stadtbild bringen.

 

Das Projekt des Kopernikus-Gymnasiums Neubeckum, das von Lehrer Michael Schenk und den Schülerinnen und Schülern der MINT-AG und Physikschülern entwickelt wurde, freut sich ebenfalls über einen Hauptpreis. Dort soll eine Photovoltaik-Inselanlage angeschafft und in der Schulmensa montiert werden. Sie versorgt die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums mit vor Ort gewonnenem Solarstrom für Smartphones und Taschenrechner.

 

Einen Sonderpreis erhielt das Projekt der Edith-Stein-Schule in Oelde. Die Grundschule möchte die 200 Euro Preisgeld nutzen, um einen Klimagarten aus mehreren Hochbeeten, einer Obstbaumwiese und einer Wildblumenwiese anzulegen. Jede Klasse wird sich künftig um ein Hochbeet kümmern. In den Wiesen soll ein Bienenvolk angesiedelt werden, das vom Oelder Imkerverein gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern gepflegt wird. Die Werk-AG wird Nistkästen bauen, um Meisen im Klimagarten ein Zuhause zu geben. Sie sind natürliche Fressfeinde des Eichenprozessionsspinners, der im Sommer für eine zeitweise Sperrung des Schulhofs gesorgt hatte. Begleitet wird das Projekt von Lehrerin Kerstin Brinkmann-Frielinghaus.

 

Auch die Kita „Dolberger Sprösslinge“ erhielt 200 Euro Prämie für ihr Projekt. Unter der Regie von Erzieherin Sabine Uhlig soll es dafür genutzt werden, ein Gewächshaus anzulegen, das den Kindergarten das ganze Jahr über mit frischem Obst und Gemüse versorgen kann. Zudem soll Regenwasser gesammelt werden, um die Pflanzen zu bewässern.

 

Der dritte Sonderpreis ging an die Freckenhorster Kita „Wichtelhöhle“. Im Apfelgarten des Seniorenheims „Kloster zum Heiligen Kreuz“, in dem die Kita schon ein Insektenhotel aufgestellt hat, sollen bald bis zu 15 Gemüsegärten angelegt werden. Diese werden von den Kindern unter Aufsicht gepflegt und auch geerntet.

 

„Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich viele Gedanken gemacht, wie sie das globale Problem Klimawandel vor ihrer eigenen Haustür angehen können“, so Landrat Dr. Olaf Gericke. „Bei all den kreativen Vorschlägen war es schwierig, nur zwei Preisträger zu küren. Daher hat sich die Jury entschieden, drei zusätzliche Sonderpreise zu vergeben.“

 

„Alle drei Projekte haben das Ziel, Gärten in einer Schule oder Kita anzulegen und so mit den Kindern regionale und saisonale Lebensmittel zu erzeugen. Der Gedanke hat uns sehr gut gefallen“, begründet Klimaschutzmanager Marcel Richter die Entscheidung.

 

Der Klimaschutzpreis des Kreises Warendorf wird alle drei Jahre verliehen. In diesem Jahr wurden erstmals Ideen gesucht, die mit Hilfe des Preisgeldes bis Mitte 2020 umgesetzt werden. Bewerben konnten sich alle, der im Rahmen einer Zusammenarbeit mit anderen Bürgern, Schulen, Kindergärten oder Vereinen eine klimaschutzrelevante Projektidee umsetzen wollten.

 

Der Preisjury gehören Mitglieder des Kreistages an, die von Fachleuten der Kreisverwaltung wie Umweltdezernent Dr. Herbert Bleicher und Klimaschutzmanager Marcel Richter beraten wurden. Die beiden Hauptpreise waren mit jeweils 1000 Euro dotiert, die Sonderpreise mit jeweils 200 Euro. Insgesamt wurden 15 Vorschläge eingereicht.

 

 

 


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