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Kommunikation im Katastrophenfall: Fernmeldeeinheiten der Kreise / Warendorf und Gütersloh übten erstmals gemeinsam

Erstmals probten Fernmeldeeinheiten aus den Kreisen Warendorf und Gütersloh gemeinsam, wie im Katastrophenfall die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften funktioniert.
Wenn Handy- und Festnetztelefonate unmöglich sind, muss die Fernmeldeeinheit ein eigenes Kommunikationsnetz aufbauen – hier Einsatzkräfte des Malteser-Hilfsdienstes beim Aufbau einer Feldkabel-Verbindung.
Kräfte von Hilfsorganisationen und Feuerwehren bilden die Fernmeldeeinheiten.

Bei größeren Einsätzen und Katastrophenlagen wie einem starken Unwetter ist es wichtig, dass die Kommunikationswege zwischen den unterschiedlichen Einsatzkräften funktionieren. Der Kreis Warendorf verfügt deshalb über eine Fernmeldeeinheit, die sich aus Kräften der Feuerwehren, des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser-Hilfsdienstes sowie des Technischen Hilfs-Werkes zusammensetzt. Diese Einheit unterstützt die Einsatzleitung und baut die erforderlichen Kommunikationsstrukturen auf. Erstmals fand jetzt eine kreisübergreifende Übung der Fernmeldeeinheit des Kreises Warendorf mit dem Fernmeldedienst aus dem Kreis Gütersloh statt.


Rund um das Gelände der THW-Unterkunft im am Landhagen in Oelde wurde eine Unwetterlage geübt. Das Einsatzszenario sah vor, dass die Mobilfunk- und Telefonversorgung in einzelnen Ortsteilen der Stadt Oelde ausgefallen waren und die Einsatzkräfte sich eine eigene Kommunikationsstruktur schaffen mussten. Dazu wurden mehrere fiktive Einsatzabschnitte sowohl über Digitalfunk als auch über Feldkabel mit den beiden Einsatzleitwagen des Kreises Warendorf verbunden, um von dort aus die Einsatzmaßnahmen zu koordinieren.


Neben den beiden Einheiten aus dem Kreis Warendorf und dem Kreis Gütersloh waren auch Fahrzeuge und Einheiten der Feuerwehren Ennigerloh, Oelde, Wadersloh und Warendorf, des Technischen Hilfswerks Oelde sowie des Malteser-Hilfsdienstes aus Drensteinfurt an der Übung beteiligt. Insgesamt waren rund 50 Kräfte in die Übung eingebunden, bei der neben dem Aufbau der Nachrichtenstruktur und des Nachrichtenverlaufs auch der gegenseitige Personaltausch geübt wurden. Für die Verpflegung der eingesetzten Kräfte sorgte das Deutsche Rote Kreuz aus Liesborn. Die Organisatoren zogen nach der rund sechsstündigen Übung ein sehr positives Fazit. Alle gestellten Aufgaben konnten die Einheiten erfolgreich lösen, hieß es.

 

 


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