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Kein Raum für Missbrauch an Schulen

An Schulen gibt es keinen Raum für Missbrauch - davon sind Maike Ostrop (Leiterin der Schulpsychologische Beratungsstelle), Karin Sannwaldt-Hanke (Schulaufsichtsbeamtin) und Wolfgang Rüting (Kreisjugendamtsleiter) überzeugt (v.l.n.r.).

 

Groß war die Resonanz auf die Vorstellung des Landesprojekts „Kein Raum für Missbrauch/Schulen gegen sexuelle Gewalt“ in der Aula des Berufskollegs Beckum. Rund 100 Schulleitungen und Netzwerkpartner waren der Einladung der Bezirksregierung Münster als Schulaufsichtsbehörde gefolgt, um den Schutz vor sexuellem Missbrauch an Schülerinnen und Schülern erneut ins Bewusstsein zu rücken. Die Vorstellung des Projekts wurde von einem Vortrag der Fachstelle gegen sexuelle Gewalt des Caritasverbands für das Dekanat Ahlen e.V. und einem Beitrag der Jugendämter im Kreis begleitet.

 

Beim Landesprojekt „Kein Raum für Missbrauch“ geht es nicht nur um die thematische Aufklärung für Schülerinnen und Schüler, sondern auch darum, die schuleigenen Strukturen und Abläufe kritisch zu hinterfragen. „Wo besteht die Gefahr eines Übergriffs, der nicht bemerkt wird? Welche Handlungskette gibt es, wenn sich ein Kind einer Lehrkraft anvertraut?“ – diese und viele weitere Fragen werden aufgegriffen und sollen mit Unterstützung durch die Jugendämter, die Schulpsychologie und die Fachstellen in den Schulen weiter ausgearbeitet werden.

 

„Mit der Idee, ein Schutzkonzept gegen sexuelle Gewalt zu erarbeiten, rennen wir offene Türen ein“, sagt Maike Ostrop, Leiterin der Schulpsychologischen Beratungsstelle des Kreises Warendorf. „An den meisten Schulen können bereits bestehende Strukturen und Präventions-Projekte aufgegriffen und weiterentwickelt werden.“ Genau dort soll angeknüpft werden, damit Schutz vor sexueller Gewalt Alltag in jeder Schule werden kann.


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