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Jugendberufsagentur Oelde verkürzt Wege zur Ausbildung

Freuen sich über den Start der Jugendberufsagentur Oelde (v.l.): Dr. Ansgar Seidel (Leiter Jobcenter Kreis Warendorf), Sara Braddick (Jugendamt Stadt Oelde), Bürgermeister Karl-Friedrich Knop, Joachim Fahnemann (Leiter Arbeitsagentur Ahlen-Münster), Landrat Dr. Olaf Gericke und Brigitte Klausmeier (Sozialdezernentin Kreis Warendorf).

Beim Einstieg und der Integration ins Berufsleben sind kurze Wege zu Informations- und Unterstützungsangeboten wichtig. Um allen Jugendlichen im Leistungsbezug SGB II in Oelde berufliche Perspektiven zu verschaffen, arbeiten das Jobcenter Kreis Warendorf, die Agentur für Arbeit Ahlen-Münster und das Jugendamt der Stadt deshalb künftig noch enger zusammen. Nach Ahlen, Warendorf und Beckum gibt es jetzt auch in Oelde eine gemeinsame Jugendberufsagentur. Sie berät insbesondere junge Menschen unter 25 Jahren, die Leistungen nach dem SGB II beziehen, unter einem Dach im Jobcenter in Oelde.

Die Leiter der drei beteiligten Einrichtungen – Landrat Dr. Olaf Gericke für das Jobcenter Kreis Warendorf, Joachim Fahnemann für die Agentur für Arbeit Ahlen-Münster sowie Bürgermeister Karl-Friedrich Knop für die Stadt Oelde – unterzeichneten am Freitag (23. August) eine entsprechende Vereinbarung.

 

„Wir wollen mit unseren Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten so früh wie möglich ansetzen. Die Jugendberufsagentur ist ein wichtiger Baustein in unserer Gesamtstrategie und wir freuen uns, dass es sie nun im gesamten Kreisgebiet gibt“, waren sich Landrat Dr. Olaf Gericke und Joachim Fahnemann, Leiter des Agentur für Arbeit Ahlen-Münster einig. Nach Ahlen, Warendorf und Beckum gibt es jetzt in allen vier Jugendamt-Standorten eine Jugendberufsagentur. Das Ziel dabei: Jugendliche sollen nicht zwischen den Institutionen verloren gehen und Hilfeplanungen besser aufeinander abgestimmt werden. Die Arbeit der Jugendberufsagentur basiert insbesondere auf zwei Säulen. Zum einen treffen sich Jobcenter, Jugendamt und die Agentur für Arbeit zu Fallbesprechungen ohne die Jugendlichen, bündeln ihre Informationen und entwickeln Lösungen aus einer Hand. „Dabei ist es ein großer Vorteil, dass alle Beteiligten an einem Ort zusammenwirken, so dass die Jugendlichen kurze Wege haben“, sagte Bürgermeister Karl-Friedrich Knop. Zum anderen führen Jobcenter, Arbeitsagentur und Jugendamt Gespräche mit den Jugendlichen.

 

In Oelde betreut das Jobcenter Kreis Warendorf gut 170 Jugendliche und junge Erwachsene, etwa 30 davon sind Flüchtlinge. Die vier Jugendberufsagenturen im Kreis sollen in den nächsten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt werden. „Insbesondere die Zusammenarbeit mit den Schulen wollen wir mit allen beteiligten Partnern der Jugendberufsagentur verstärken. Hier in Oelde werden wir von Beginn an eng mit der Städtischen Gesamtschule zusammenarbeiten“, ergänzt Dr. Ansgar Seidel, Leiter des Jobcenters.

„Eine Berufsausbildung ist die beste Grundlage für ein erfolgreiches Arbeitsleben und verringert das Risiko, später einmal arbeitslos zu werden deutlich. Mit der Jugendberufsagentur wollen wir gemeinsam dazu beitragen, die Jugendarbeitslosigkeit im Kreis zu verringern“, fasst Arbeitsagentur-Chef Joachim Fahnemann die Ziele des neuen Angebots zusammen. Und Brigitte Klausmeier, Sozialdezernentin des Kreises Warendorf, ergänzt: „Der Einstieg in den Beruf ist für manche junge Menschen nicht einfach. Um niemanden zurückzulassen, investieren wir deshalb gerne in ein umfassendes Unterstützungsangebot.“

 

 


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