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Hygiene-Check: Pommes und Co. gefahrlos essen

Lebensmittelkontrolleurin Marie-Christin Kössendrup (l.), Kioskbetreiberin Monika Arens (Mitte) und Landrat Dr. Olaf Gericke freuen sich über das positive Ergebnis der Kontrolle.
Das Fett in den Fritteusen wird auf Frische und Temperatur überprüft.
Bei jeder Kontrolle wird eine Checkliste abgearbeitet.

Zu einer Lebensmittelkontrolle begleitete Landrat Dr. Olaf Gericke eine Mitarbeiterin des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes ins Oelder Freibad. Im dortigen Kiosk überprüfte Kreismitarbeiterin Marie-Christin Kössendrup, ob die Lebensmittel hygienisch behandelt werden und unbedenklich von den Freibadgästen verzehrt werden können. Hierfür nahm sie beispielsweise die Eistruhen in Augenschein, die eine Temperatur von minus 18 Grad Celsius erreichen müssen.

 

Auch das Fett in den Fritteusen wurde auf Frische und Temperatur kontrolliert. Die Kontrolleurin prüfte außerdem, ob die Kühlschränke und Küchengeräte sauber und die Fensterrahmen mit Insektengittern ausgestattet sind. Auch Allergene in den Lebensmitteln müssen im Kiosk separat ausgewiesen und bei Bedarf eingesehen werden können. Das Ergebnis der Kontrolle: es gibt keine Beanstandungen, die Gäste können Pommes, Bratwurst und Süßigkeiten bedenkenlos genießen.

 

Das freut auch Landrat Dr. Gericke: „Die Vorschriften der Lebensmittelhygiene sind hier sehr gut umgesetzt worden. Sie schützen die Gesundheit der Verbraucher – denn Gesundheit ist unser wichtigstes Gut!“

 

Um diesen Schutz zu gewährleisten, werden alle lebensmittelverarbeitenden Betriebe wie Bäckereien, Metzgereien, Restaurants, Imbisse, Eisdielen und Supermärkte in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Dabei wird mit einem landesweit gültigen Kriterienkatalog eine Risikobewertung des jeweiligen Betriebes vorgenommen, aus der sich die Prüfabstände ergeben. Ziel ist es, Betriebe mit hohem Risiko häufiger und sichere, gute Betriebe seltener zu kontrollieren.

 

Um die zweijährige Ausbildung zum Lebensmittelkontrolleur antreten zu können, müssen die Bewerber übrigens über einen Meister- oder Technikertitel im Bereich Bäckerei, Fleischerei, Küche oder Hauswirtschaft und eine mehrjährige Berufserfahrung verfügen. Auch der Kreis Warendorf bietet die Ausbildung zum Lebensmittelkontrolleur an, die derzeit zwei Mitarbeiter durchlaufen.

 


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