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Hövenerort (Kreisstraße 27) in Ahlen wird runderneuert

Stellten die Pläne für den Hövenerort vor: v.l. Mathias Wehmeyer (Leiter Tiefbau der Stadt Ahlen), Robert Reminghorst (stellv. Umweltbetriebsleiter), Carsten Rehers (Kreisbaudezernent), André Hackelbusch (Kreisumweltamt) und Andreas Mentz.
Links an den Gehölzen vorbei wird künftig ein Radweg geführt.

Sie ist die wohl am stärksten belastete Kreisstraße. „Da ist richtig Druck drauf, mehr als zehntausend Fahrzeuge nutzen den Hövenerort täglich, davon über zehn Prozent Schwerlastverkehr“, sagt Carsten Rehers, Baudezernent beim Kreis Warendorf, über die K 27. Die schnurgerade Straße verbindet nicht nur die Dolberger mit der Hammer Straße und ist damit wichtige Verknüpfung zwischen den Autobahnen A1 und A2, sie ist auch bedeutende Erschließung für den Ahlener Süden. Fahrbahn und Radweg haben in den letzten Jahren erheblich gelitten, wovon Schlaglöcher iund durch Baumwurzeln angehobene Schadstellen auf dem Radweg zeugen. Der Kreis und die Stadt gehen deswegen gemeinsam ab Sommer die Grundsanierung an. Vorher aber müssen rund 50 Bäume der Sanierung weichen. Sie fallen am 21./22. Februar unter Vollsperrung.

 

Über 1,2 Kilometer wird die Straße zwischen den Kreuzungen Dolberger und Hammer Straße runderneuert. Zusätzlich erhält die südliche Seite einen Radweg, der über 800 Meter von der Hammer Straße bis zum Richterbach am Pappelweg führt, der bereits bestehende Geh- und Radweg wird breiter und sicherer. Verantwortlich hierfür ist der Kreis, die Stadt Ahlen realisiert im gleichen Zuge zwei Querungshilfen im Bereich Gemmericher Straße und Richterbach, womit „ein Wunsch aus der Bürgerschaft“ umgesetzt werde, wie Stadtbaurat Andreas Mentz betont. Radfahrer und Fußgänger nutzten diese Punkte gerne, um die Straße auf dem Weg in den grünen Außenbereich zu kreuzen. Schon 2017 seien die ersten Entwürfe für die Sanierung im Betriebsausschuss vorgestellt worden. Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung des Gesamtprojekts liegen in den Händen des Kreises Warendorf.

 

Für die Bäume, die im Zuge der Erneuerung am nördlichen Straßenrand weichen müssen, werden auf der gegenüberliegenden Straßenseite Ersatzpflanzungen vorgenommen. „Das wird dann eine durchgängige Allee“, so Kreisumweltamtsleiter André Hackelbusch. Es sei schade um die Linden, diese hätten aber unter den jetzt sehr beengten Verhältnissen schon erkennbar gelitten. Das Amt für Planung und Naturschutz des Kreises habe bestätigt, „dass sie nicht so vital sind, wie es eigentlich für Bäume in ihrem Alter zu erwarten ist.“

 

Die voraussichtlich sechs Monate dauernden Bauarbeiten werden ab Sommer in zwei Abschnitten durchgeführt. In einem ersten zwischen Hammer und Gemmericher Straße und in einem zweiten von der Gemmericher bis zur Dolberger Straße, aus Sicherheits- und Effizienzgründen jeweils unter Vollsperrung. Die ausgeklügelte Umleitungsstrecke wird rechtzeitig bekanntgegeben und beschildert.

 

Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf 1,25 Millionen Euro, wovon 60 Prozent durch die Bezirksregierung Münster gefördert werden.

 

 

 


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