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Hitzewelle sorgt für erhöhte Brandgefahr / Verhalten der Situation anpassen

Während der Hitzewelle ist umsichtiges Verhalten besonders wichtig, um Brände zu vermeiden.

Die derzeitige Hitzewelle sorgt auch im Kreis Warendorf für ein erhöhtes Risiko von Wald-, Wiesen- und Flächenbränden. Aktuell ist bereits die zweithöchste Warnstufe für Wald- und Wiesenbrände erreicht. Erst am Dienstagabend kam es zu einem größeren Flächenbrand in Sendenhorst, bei dem die Feuerwehr glücklicherweise ein Übergreifen der Flammen auf ein landwirtschaftliches Anwesen verhindern konnte. Unterstützung erhalten die örtlichen Feuerwehren vielfach von Landwirten und Lohnunternehmern, die zusätzliches Löschwasser bereithalten.

 

Oft sind es Unachtsamkeiten, die die Brände auslösen. Achtlos weggeworfene Zigaretten können Wald- und Flächenbrände entzünden, ebenso können Glasscherben durch den Brennglaseffekt einen Brand auslösen. Auch Fahrzeuge sollten nur auf dafür vorgesehenen Flächen abgestellt werden, da heiße Fahrzeugteile trockene Pflanzen anzünden können.

Um Schlimmeres zu verhindern, ist frühzeitiges Handeln gefragt: Brände und verdächtige Rauchentwicklungen sollten sofort der Feuerwehr unter der europaweiten Notrufnummer 112 gemeldet werden.      

 

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Heinrich Otte appelliert an alle Bürger, sich auch im Alltag verantwortungsvoll zu verhalten: „Lassen Sie niemals Menschen oder Tiere in geschlossenen Fahrzeugen zurück, auch nicht für ein paar Minuten!“ Bereits nach kurzer Zeit können die Temperaturen mehr als 60 Grad erreichen und so zu akuter Lebensgefahr führen.

 

Ebenso wichtig ist es, ausreichend viel zu trinken. Gerade für Kinder und Senioren sind die hohen Temperaturen belastend. Die tägliche Trinkmenge sollte daher bei gesunden Menschen mindestens drei Liter betragen, zudem sollten pralle Sonne und Mittagshitze möglichst vermieden werden.

 

 

 


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