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Handwerk bietet gute Chancen / Jobcenter und Kreishandwerkerschaft informierten Flüchtlinge

Dr. Ansgar Seidel (1.v.l.), Leiter des Jobcenters Kreis Warendorf, Wilhelm Wagener (2.v.l.), Willkommenslotse bei der Kreishandwerkerschaft (KH), Susanne Beier (2.v.r.), Leiterin des Kompetenzteams Migration und Antonius Bäumker (1.v.r.), Bereichsleiter Bildung (KH), begrüßten die interessierten Flüchtlinge Mohamad Zuhir Malakh, Abdulah Alahmad Alrawi, Omar Alhaja und Salwa Jawad beim berufskundlichen Tag zum Thema Handwerk.

Welche beruflichen Perspektiven eröffnen sich für Flüchtlinge, wenn sie entsprechende Sprachkenntnisse erworben haben? Mit diesem Thema beschäftigten sich rund 60 Geflüchtete bei einem berufskundlichen Tag zum Thema Handwerk. Hierzu hatte das Jobcenter Kreis Warendorf in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf eingeladen.

 

Frank Tischner, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, zeigte die Chance im Handwerk dauerhaft beruflich Fuß zu fassen, auf. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften sei bei den regionalen Betrieben enorm. Dr. Ansgar Seidel, Leiter des Jobcenters Kreis Warendorf, bestätigte dies. „Handwerk hat goldenen Boden“ sei so Seidel doppeldeutig zu verstehen. Eine Tätigkeit im Handwerk sichere dauerhaft den finanziellen Lebensunterhalt, verlange jedoch, dass der „Schatz zunächst aus dem Boden gehoben werde“.

 

Wilhelm Wagener, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderter Willkommenslotse der Kreishandwerkerschaft, zeigte in seinem Vortrag die vielfältigen beruflichen Tätigkeitsfelder und deren Voraussetzungen auf. So gibt es unabhängig von der schulischen Vorbildung Einstiegschancen sowie aufbauende Karrieremöglichkeiten. Hierzu berichtete er über Ausbildungs- sowie Qualifizierungsmöglichkeiten für Quereinsteiger bis hin zu Meisterprüfungen, die eine Betriebsübernahme ermöglichen. Mit großem Interesse verfolgten die eingeladenen Flüchtlinge die vielfältigen beruflichen Einsatzbereiche sowie die damit verbundenen Verdienstmöglichkeiten, die vielfach deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn liegen. Neben den körperlich anstrengenden typischen Männerberufen zeigten sich die zahlreich vertretenen Frauen an Berufsfeldern wie Friseurhandwerk, Kosmetik und Einzelhandel interessiert.

 

Beim anschließenden Rundgang durch die Werkstätten hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich einen Eindruck von der praktischen Ausbildung zu verschaffen. In Kleingruppen konnten die Flüchtlinge in den Ausbildungsstätten Kfz, Bau, Elektro, Metall, Schweißen, Tischlerei, Maler und Lackierer sowie Friseur mit den jeweiligen Ausbildern ins Gespräch kommen und Fragen zu den einzelnen Berufsfeldern sowie deren Anforderungen stellen.

 

Das Jobcenter Kreis Warendorf unterstützt Flüchtlinge bei Ihrer beruflichen Wegplanung und sieht aufgrund des hohen Fachkräftebedarfs im Handwerk sehr gute Ausbildungs-, Arbeits- und Karrieremöglichkeiten – auch für Quereinsteiger. So bildet das Handwerk eine dauerhafte berufliche Perspektive unabhängig von der Herkunft.

 

Aufgrund der starken Nachfrage sind weitere berufskundliche Tage geplant. Interessierte können sich beim Jobcenter Kreis Warendorf vormerken lassen.

 

 


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