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Gut sehen - und gut gesehen werden: „Nur Armleuchter fahren ohne Licht!“ / Sicherheit für Radler im Fokus

Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 des Albertus-Magnus-Gymnasiums mit ihrem Klassenlehrer Dr. Holger Schmitz (1.v.r) sowie die Betreuer der Aktion: Polizeikommissarin Michaela Loeber und Polizeihauptkommissar Bodo Kowatz von der Direktion Verkehr – Verkehrsunfallprävention, 2.v.r. und 3.v.r.), Alexander Czapla (Aktion Licht, 1.v.l.)

Wie wichtig verkehrssichere Fahrräder sind und wie gefährlich das Fahren in der Dunkelheit sein kann – das erfuhren rund 100 Schülerinnen und Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Beckum. Vier Klassen der Jahrgangsstufe 5 nahmen an der eintägigen „Aktion Licht“ teil. „Nur Armleuchter fahren ohne Licht!“ – heißt das Motto der Aktion, die der Kreis Warendorf mit Unterstützung durch die Kreispolizeibehörde nun schon zum sechsten Mal an Schulen anbietet.

 

Eine wichtige Erkenntnis war: Die Fahrradbeleuchtung hat nicht nur die Funktion, dass man selber etwas sieht. Genauso wichtig ist das „Gesehen werden“. Um dies zu erfahren, durchliefen die Schülerinnen und Schüler in Gruppen jeweils vier Stationen.

 

Die erste Station „Black Box“ war eine Kiste, in der eine abendliche Straßenszene nachgestellt wurde. Von einem davor montierten Fahrrad aus erlebten die Schüler, dass Fahrradlampen nicht nur das Umfeld beleuchten, sondern gleichzeitig auch wichtige „Positionslampen“ sind. An der Station „Beleuchtungseinrichtungen wurden die vorgeschriebenen Bestandteile der Fahrradbeleuchtung aufgezeigt. Darüber hinaus wurde erläutert, was über die gesetzlich notwendigen Vorder- und Rücklichter sowie die Reflektoren an den Reifen bzw. Speichen hinaus noch sinnvoll ist.

 

In einem Reparaturkurs als dritter Station erhielten die Schüler Tipps zur Selbsthilfe bei der Fahrradreparatur. Mögliche Mängel wie beispielsweise an der Beleuchtung oder den Bremsen waren hier zu erkennen und konnten selbst repariert werden.

 

Reflektierende Materialien wurden an der vierten Station vorgestellt. Hier wurde demonstriert, wie durch den Einsatz von Warnwesten, Clips auf den Speichen oder Anhängern für den Schulrucksack und vieler weiterer reflektierender Materialien die eigene Sichtbarkeit erhöht werden kann.

Der Kreis Warendorf ist seit Februar 2012 Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW“ (AGFS). Im Rahmen der Mitgliedschaft kann der Kreis auf verschiedene Kampagnen zur Förderung des Rad- und Fußgängerverkehrs zurückgreifen – die „Aktion Licht“ ist nur ein Beispiel dafür. Nach der guten Resonanz bei Lehrern und Schülern soll die Aktion in Schulen des Kreises Warendorf auch in den nächsten Jahren wieder stattfinden.

 

 


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