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Frauen nehmen Fahrt auf / „Ein Glücksfall für unser Busunternehmen“ / Jobcenter Kreis Warendorf stellte Kontakt her

Froh über ihren neuen Beruf: Sabrina Pajazetovic, die zuvor mit Unterstützung des Jobcenters erfolgreich eine Umschulung absolviert hatte. Mit im Bild Jörg Schuchtmann (l.), Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Bils, und Klaus Sommer vom Jobcenter Kreis Warendorf.

Wenn Sabrina Pajazetovic morgens in ihren Bus einsteigt, freut sie sich darüber, es geschafft zu haben. Sie ist nicht mehr von Sozialleistungen abhängig. Die Sendenhorsterin arbeitet seit April 2018 in Vollzeit bei der Firma Bils in Albersloh als Busfahrerin. Damit gibt die alleinerziehende Mutter nicht nur für Ihre Kinder, sondern auch für andere ein sehr gutes Beispiel ab. Nachdem sie jahrelang  diverse Jobs, mal in der Küche, mal als Reinigungskraft ausgeübt hat und immer wieder beim Jobcenter Leistungen beantragen musste, nahm sie die Fördermöglichkeiten des Jobcenters wahr, um sich beruflich neu zu orientieren. In Zusammenarbeit mit anderen Netzwerkpartnern für Berufsrückkehrer/-innen wurden vom Jobcenter Kontakte zu Busunternehmen hergestellt.

 

Durch diese Kontakte und intensive Beratungsgespräche nahm das Berufsbild der Busfahrerin für Sabrina Pajazetovic immer konkretere Formen an. Da sie schon immer gern Auto gefahren ist, war der Schritt zum Bus für sie kein Problem. Mit Hilfe der Förderung durch das Jobcenter konnte sie den Busführerschein in Vollzeit bei der DEULA in Warendorf erwerben.

 

Nach erfolgreich abgeschlossener Qualifizierung nahm Klaus Sommer vom Arbeitgeberservice des Jobcenters Kreis Warendorf Kontakt zur Firma Bils auf und initiierte ein Praktikum. „Auf diese Weise können sich Arbeitgeber und potentielle Arbeitnehmer zunächst kennenlernen und sehen, ob sie zueinander passen“, so Sommer. Schnell herrschte Einigkeit und man schloss einen Arbeitsvertrag. Jörg Schuchtmann, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Bils hierzu: „Frau Pajazetovic ist ein absoluter Glücksfall für unser Unternehmen, sie hat keine Scheu vor großen Fahrzeugen.“ Die Betreuung der Kinder wurde geregelt – und so steuert die junge Mutter seit einem Dreivierteljahr einen Linienbus durch den Münsteraner Stadtverkehr. „Was Männer können, können Frauen auch – in manchen Situationen hilft auch mal ein Lächeln“, berichtet die Sendenhorsterin.

 

 


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