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„FallKo“ bietet Ärzten direkten Draht zur Pflege- und Wohnberatung

Freuen sich über die enge Zusammenarbeit zwischen Ärzten und der Pflege- und Wohnberatung (v.l.n.r.): Brigitte Klausmeier (Sozialdezernentin des Kreises Warendorf), Dr. Ursula Gerling-Huesmann (Praxisnetz Warendorfer Ärzte), Dr. Hans Joachim Hilleke, Vorsitzender des Praxisnetzes Warendorfer Ärzte e.V., Landrat Dr. Olaf Gericke sowie Anne Middendorf (Leiterin Kreissozialamt).

Bei der Versorgung älterer Patienten haben Ärzte eine Schlüsselrolle. Sie sind gerade dann ein wichtiger Ansprechpartner, wenn sich der Gesundheitszustand verschlechtert. Dann stellen sich viele Fragen: Welcher Pflegebedarf besteht? Welche Hilfsangebote gibt es? Ob und unter welchen Voraussetzungen ist es möglich, weiterhin in den eigenen vier Wänden zu leben? Den guten Kontakt zu ihren älteren Patienten können die Ärzte nutzen, um frühzeitig darüber zu sprechen, welche Möglichkeiten es bei einem Pflegebedarf gibt. Hier hat das Praxisnetz Warendorfer Ärzte e.V. ein neues Kooperationsprojekt mit dem Kreis Warendorf initiiert. An der Schnittstelle zwischen ambulanter bzw. stationärer ärztlicher Versorgung und einer Anschlussversorgung garantiert das Projekt „FallKoordination (FallKo)“ seit dem 1. Januar dieses Jahres eine rechtzeitige Unterstützung. Die Pflege- und Wohnberatung des Kreises hat für die Arztpraxen eine eigene Rufnummer freigeschaltet.


„Durch den kurzen Draht zwischen Ärzten, Patienten und Angehörigen einerseits sowie unserer Beratungsstelle wollen wir für schnelle Hilfe sorgen. Denn die meisten Menschen wollen so lange wie möglich Zuhause leben“, erklärte Landrat Dr. Olaf Gericke.


„Wir freuen uns, dass wir mit diesem Projekt die Zusammenarbeit weiter intensivieren“, sagte Dr. Hans Joachim Hilleke, Vorsitzender des Praxisnetzes Warendorfer Ärzte. Die Mitarbeiterinnen der Pflege- und Wohnberatung informieren hilfs- und pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen zum Thema „Pflege und Wohnen im Alter“. Dabei kann es um pflegerische Hilfen, Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige und Finanzierung von Pflege gehen, aber auch um die Versorgung mit Hilfsmitteln sowie um notwendige Anpassungen des Wohnraumes – Stichwort: Barrierefreiheit.


Das Praxisnetz Warendorfer Ärzte (dazu gehören Praxen aus Alverskirchen, Beelen, Einen, Everswinkel, Freckenhorst, Füchtorf, Hoetmar, Milte, Müssingen, Ostbevern, Sassenberg, Telgte, Warendorf und Westbevern) hat eine Kooperationsvereinbarung mit dem Kreis Warendorf geschlossen. Sie gibt den Ärzten die Sicherheit, dass während ihrer Sprechstundenzeiten kompetente Beraterinnen des Kreises für die Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen.


„Bei ,FallKo‘ arbeiten wir Hand in Hand. Gewinner sind in jedem Fall die Menschen, die frühzeitig unterstützt werden, damit sie das weitere Leben in ihrem eigenen Zuhause rechtzeitig gestalten können“, betonten Dr. Gericke und Dr. Hilleke.

 

 


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