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Entwicklung der Stadt beeindruckte Landrat bei Radtour: „Beckum ist in Bewegung“

Der neue Kindergarten in der früheren Martinskirche war die erste Station bei der Radtour, im Bild v.l. Gabriele Trampe (Leiterin Fachdienst Presse und Kultur Stadt), Petra Michalczak-Hülsmann (gfw-Geschäftsführerin), Kreisdirektor Dr. Stefan Funke, Heinz-Josef Heuckmann (Leiter Fachbereich Umwelt und Bauen Stadt), Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, Dieter Gailus (Pers. Referent d. Bürgermeisters), Dr. Herbert Bleicher (Umweltdezernent Kreis), Brigitte Klausmeier (Sozialdezernentin Kreis), Anja Junker (St. Stephanus), Thomas Wulf (Stadtkämmerer), Beate Beuse (Kita-Leiterin), Barbara Urch-Sengen (Leiterin Fachbereich Innere Verwaltung Stadt) und Herbert Essmeier (Leiter Fachbereich Jugend u. Soziales Stadt).
An der Blauen Lagune v.l.: Dr. Herbert Bleicher, Thomas Wulf, Heinz-Josef Heuckmann, Barbara Urch-Sengen, Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, Gabriele Trampe, Dr. Stefan Funke, Herbert Essmeier, Dieter Gailus und Petra Michalczak-Hülsmann.

Ganz klein fing es an bei der Radtour des Landrats mit dem Bürgermeister durch Beckum. Zum Auftakt besuchten die Spitzen des Kreises Warendorf und der Stadt die Kleinen im neuen Kindergarten St. Martin. In der profanierten Martinskirche hat erst vor einigen Wochen die neue Kita eröffnet. Sie wurde als „Haus-in-Haus-Lösung“ in die frühere Kirche gebaut. Auf dem „Dachboden“ des Kindergartens konnten die Besucher eine Etage höher nach wie vor die Weite und Atmosphäre des früheren Sakralgebäudes mit seinen parabelförmigen Spannbetonträgern und bunten Fenstern erleben.

 

Doch der Kindergarten eine Etage tiefer stand zunächst im Mittelpunkt. Anja Junker von der katholischen Propsteigemeinde St. Stephanus, die Träger der neuen Kita ist, und deren Leiterin Beate Beuse führten die Besucherinnen und Besucher durch die Drei-Gruppen-Anlage, wo 65 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren in modernen Räumen in einer besonderen Atmosphäre betreut werden. „Architektonisch ist das hervorragend gelöst. Alte und neue Bausubstanz passen zusammen und ergänzen sich gut – und der Denkmalschutz wurde ebenfalls beachtet“, lobte Landrat Dr. Olaf Gericke. Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann betonte die Bedeutung des neuen Kindergartens und den wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen. Dann radelte die Gruppe weiter zur Feuer- und Rettungswache. Dort begrüßte sie der Leiter der Feuerwehr, Marcus Scheele, der die stark gestiegenen Einsatzzahlen und Anforderungen sowie den wachsenden Raumbedarf für Feuerschutz und Rettungsdienst schilderte. „Deshalb sind hier und in Neubeckum Neubauten dringend erforderlich“, so Scheele, der die gute kreisweite Zusammenarbeit von Feuerwehren und Rettungsdienst herausstellte.

 

An der Landratsradtour nahmen auch die Verwaltungsleitungen von Stadt und Kreis teil. Erstmals mit dem Landrat unterwegs war der neue Kreis-Umweltdezernent Dr. Herbert Bleicher. Auch bei den weiteren Stationen der Radtour erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zahlreiche interessante Einblicke – so an der Blauen Lagune, wo der Bürgermeister die Probleme mit dem Badebetrieb in dem renaturierten Steinbruch ansprach. „Sobald hier die Temperatur auf sommerliche Werte steigen, ist es nicht mehr so idyllisch und einsam wie jetzt“, sagte Dr. Strothmann. „Der starke Badebetrieb führt zu vielfältigen Problemen – vom Parken über Müll bis hin zur Ruhestörung. Bis zur nächsten Saison wollen wir ein Konzept erarbeiten, um die Situation zu verbessern“, so der Bürgermeister.

 

Boomende Gewerbegebiete wie die Obere Brede nahe der Auffahrt zur A 2 sowie Brachflächen wie das Renfert-Gelände, wo die Stadt unter anderem die neue Feuerwache und unterbringen will, waren weitere Stationen. „Sowohl beim Thema Wohnen als auch bei Gewerbeflächen besteht große Nachfrage“, so der Bürgermeister. Weitere Stationen der Radtour waren das alte E-Werk mit dem Jugendzentrum, das um einen Stadtteiltreff erweitert wurde. Ein Außengelände sowie die Renaturierung des derzeit noch versteckten Kollenbaches sind die nächsten Schritte.

 

Fast schon logisch war es, dass an der Paul-Gerhardt-Schule ein weiterer Zwischenstopp eingelegt wurde – schließlich kauft der Kreis das Gebäude der Stadt ab, um dort ab Anfang 2021 seine Astrid-Lindgren Schule (ALS) – Förderschule für Sprache und Lernen unterzubringen. Erst vor wenigen Tagen war die ALS an den Start gegangen – vorübergehend im Gebäude der früheren Overbergschule.

 

Zum Ende der Radtour zog der Landrat ein positives Fazit und bedankte sich beim Bürgermeister und dessen Team für das interessante Programm: „Ich konnte sehen, welche Dynamik hier herrscht und wie viele gute Projekte die Stadt angeschoben hat. Beckum ist in Bewegung.“


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