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Doppelte Premiere: Astrid-Lindgren-Schule in Beckum startet / Kreis setzt Förderschulkonzept um

Für 17 i-Männchen beginnt das erste Schuljahr an der Astrid-Lindgren-Schule in Beckum. Landrat Dr. Olaf Gericke begrüßte die Kinder gemeinsam mit Schulleiterin Antje Dünnewald (hinten links) sowie den Klassenlehrerinnen Katrin Vennewald (2.v.r.) und Britta Pichol (r.) und überreichte Holzspielzeug als Geschenk.
Ältere Schülerinnen und Schüler begrüßten die i-Männchen mit einem Spalier und Gesang. Landrat Dr. Olaf Gericke und Schulleiterin Antje Dünnewald begleiteten die Erstklässler und ihre Eltern in die Schule.
Landrat Dr. Olaf Gericke begrüßte die neuen Erstklässler in der Astrid-Lindgren-Schule und wünschte ihnen alles Gute für ihre Schulzeit.

Nicht nur für die 17 i-Männchen war die Einschulung an der Astrid-Lindgren-Schule in Beckum ein ganz besonderer Tag, sondern auch für die Leitung der Astrid-Lindgren-Schule. Schließlich nahm die Förderschule des Kreises Warendorf für die Bereiche „Sprache und Lernen“ zum Schuljahresbeginn ihren Betrieb im Gebäude der früheren Overbergschule auf. Landrat Dr. Olaf Gericke nahm deshalb an der Einschulung teil. „Heute ist ein erfreulicher Tag – für Euch als Schulkinder, aber auch für Beckum und den Kreis. Denn mit der Astrid-Lindgren-Schule erweitern wir die wohnortnahen Fördermöglichkeiten. Uns ist es wichtig, dass es diese Angebote gibt“, so der Landrat, der sich über die doppelte Premiere freute und den Kindern und ihren Familien einen guten Start in diese spannende neue Lebensphase wünschte. Ältere Schüler standen für die i-Männchen Spalier und schenkten ihnen zur Begrüßung Schmunzelsteine als Glücksbringer. Schulleiterin Antje Dünnewald  hieß die Erstklässler herzlich willkommen. Ihre Klassenlehrerinnen sind Britta Pichol und Elke Ostkamp (Klasse 1 c) sowie Katrin Vennewald (1 d).

 

„Jetzt geht es los – wir setzen unser Förderschulkonzept um“, freute sich Landrat Dr. Gericke. Seine bisherige Astrid-Lindgren-Schule (ALS) in Warendorf mit dem Förderschwerpunkt „Sprache“ hat der Kreis um den Schwerpunkt „Lernen“ erweitert – es entstand die neue Verbundschule Sprache/Lernen. Zudem erhielt die ALS einen zweiten Standort in Beckum. Dort gab es bislang die städtische Overbergschule mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“. Sowohl für die Standorte Warendorf als auch Beckum bringt das wesentliche Neuerungen mit sich. So werden ab sofort in Beckum erstmals Kinder mit dem Förderschwerpunkt Sprache unterrichtet – und umgekehrt gibt es in Warendorf nun auch ein Angebot für den Schwerpunkt Lernen. Zudem werden erstmals an der Astrid-Lindgren-Schule in Warendorf jetzt auch Schüler im Sekundarschulbereich unterrichtet: Während es bisher dort nur Kinder im Grundschulalter gab, kommen zum neuen Schuljahr acht Jungen und Mädchen in einer fünften Klasse mit dem Förderschwerpunkt Lernen hinzu. Für Sprache ist ab Klasse 5 der Landschaftsverband (LWL) zuständig.

 

Die Astrid-Lindgren-Schule in Beckum besuchen nun insgesamt 85 Schülerinnen und Schüler. 68 davon gehen in die Klassen 5 bis 10 mit dem Schwerpunkt Lernen wie an der bisherigen Overbergschule.

 

Der Kreistag hat das Förderschulkonzept im Juli 2019 beschlossen. Nachdem in mehreren Städten des Kreises Förderschulen geschlossen wurden, nimmt der Kreis Warendorf damit selbst das Heft als Träger für neue Förderangebote in die Hand. Dazu zählt auch das Regenbogenschulhaus in Ahlen, das jetzt als neuer „Schulischer Lernort“ für den Bereich Emotionale und Soziale Entwicklung geführt wird. Perspektivisch ist ein zweiter Standort in Warendorf geplant.

 


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