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Digitale Assistenten erleichtern Anträge / Informations- und Kommunikationstechniker der NRW-Kreise trafen sich in Warendorf

Den Arbeitskreis Informations- und Kommunikationstechnik des Landkreistages (LKT) NRW begrüßten der Erste Beigeordnete des Landkreistages, Dr. Marco Kuhn (9.v.l.), und als Vorsitzender des Arbeitskreises der Warendorfer Kreisdirektor Dr. Stefan Funke (10.v.l.). - (Foto: Kreis Warendorf)

Wie lösen die nordrhein-westfälischen Kreise die aktuellen Aufgaben, die mit der zunehmenden Digitalisierung verbunden sind? Um diese Frage ging es im Warendorfer Kreishaus. Dort tagte der Arbeitskreis Informations- und Kommunikationstechnik des Landkreistages (LKT) NRW.   

 

Kreisdirektor Dr. Stefan Funke (Kreis Warendorf), der Vorsitzender dieses LKT-Arbeitskreises ist, betonte die Bedeutung des Themas und begrüßte zahlreiche Fachleute aus den Kreisen – insbesondere die Leitungen der IT-Abteilungen, aber auch Verantwortliche für den Bereich Organisation sowie als Vertreter des Landkreistages der Beigeordnete Dr. Marco Kuhn.

 

Durch welche Schritte die Digitalisierung in den Verwaltungen konkret umgesetzt werden kann, steht naturgemäß seit einigen Jahren im Vordergrund der zweimal jährlich stattfindenden Arbeitskreissitzungen. Zu den Gästen gehörte diesmal Michael Schuchard, der das Kompetenzzentrum Digitalisierung (CCD) leitet. Als vom Land NRW geförderter Dachverband kommunaler IT-Dienstleister hat das CCD die Aufgabe, die Digitalisierungsaktivitäten in NRW zu koordinieren.

 

Im Mittelpunkt der Sitzung standen digitale Anträge und Antragsassistenten, die den  Bürgerinnen und Bürgern einen möglichst leichten und komfortablen Online-Behördengang ermöglichen sollen. Dafür gilt es, die nötigen Serviceportale und digitalen Verwaltungsprozesse zu entwickeln. Derzeit gibt es eine große Anzahl von Einzelprojekten, die aber oft für andere Kommunen nutzbar gemacht werden können. „Deshalb muss nicht jeder Kreis für jeden Vorgang eigene digitale Lösungen entwickeln“, erklärt der Arbeitskreis-Vorsitzende Dr. Funke. „Es geht vielmehr darum, dass sich die einzelnen Kreise jeweils auf einige Themenfelder konzentrieren und hier Lösungen entwickelt, damit diese dann auf die anderen Kommunen übertragen werden können.“

 

In diesem Zusammenhang stellte Sigurd Peitz vom Bauamt des Kreises Warendorf  den Zwischenstand beim NRW-Modellprojekt „Digitales Bauamt“ vor, bei dem der Kreis Warendorf eine von vier teilnehmenden Kommunen ist und bei dem es unter anderem darum geht, eine Plattform für Bauanträge zu entwickeln, die künftig von allen Kommunen genutzt werden

 

Wilhelm Vagedes, Leiter des Amtes für Informationstechnik des Kreises Warendorf, stellte die dort entwickelte Kommunikationsplattform „OZG-connect“ vor, die der digitalen Koordination von Einzelprojekten dient und mit der alle Beteiligten stets auf den aktuellsten Stand gebracht werden können.

 

 

 

 


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