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Die neue Bauordnung – großes Interesse am Architektentreffen

Die etwa 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am zweiten Architektentreffen des Kreises Warendorf begrüßte Carsten Rehers, Bau- und Planungsdezernent des Kreises. Rechtsanwalt Stefan Schäperklaus (2.v.l. vordere Sitzreihe und Kreisbauamtsleiter Sigurd Peitz (1.v.l.) informierten über die neue NRW-Bauordnung. – (Foto: Kreis Warendorf).

Groß war das Interesse am zweiten Architektentreffen des Kreises Warendorf im Sparkassenforum Warendorf. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung des Kreisbauamtes gefolgt – darunter neben Architekten und Ingenieuren auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unteren Bauaufsichtsbehörden der Städte und Gemeinden im Kreis Warendorf sowie Vertreter aus den Bauämtern der kreisangehörigen Kommunen ohne eigene Bauaufsicht.

 

Carsten Rehers, Bau- und Planungsdezernent des Kreises, schilderte in seiner Begrüßung, worum es bei dem Treffen geht: „Wir möchten Sie heute über aktuelle Entwicklungen informieren und Ihnen die Gelegenheit zum Austausch und zu Fragen geben.“ Im Mittelpunkt stand die neue Bauordnung NRW. Stefan Schäperklaus, Fachanwalt aus der Kanzlei Rechtsanwälte Baumeister Münster und Sigurd Peitz, Leiter des Kreisbauamtes, stellten die wesentlichen Änderungen vor.

 

Der Gesetzgeber möchte das Baugenehmigungsverfahren vereinfachen und  beschleunigen. Damit dies gelingen kann, sollen die Bauaufsichtsbehörden künftig die eingereichten Unterlagen bereits zu Beginn des Baugenehmigungsverfahrens wesentlich umfangreicher prüfen. Sofern unvollständige Unterlagen nicht innerhalb einer vorgegebenen Frist verbessert werden, gilt der Bauantrag sogar als zurückgenommen. Durch die Änderung verspricht sich der Gesetzgeber bessere Bauanträge, die dann schneller von den Bauaufsichtsbehörden bearbeitete werden sollen. Auch eine digitale, d.h. papierlose Bearbeitung von Bauanträgen soll zukünftig die Verfahren beschleunigen. Das Kreisbauamt ist eine von sechs landesweiten Modellkommunen, um die Digitalisierung in den nächsten Jahren einzuführen. Die Einführung und Umsetzung der neuen Bauordnung, die zu Barrierefreiheit, Abstandflächenrecht und zum Brandschutz wesentliche Neuerungen bringt, wird die Bauaufsichtsbehörden und Architekturbüros noch weit in das Jahr beschäftigen. Darüber waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung einig.

 

Die Kreismitarbeiter Andre Hackelbusch (Leiter Umweltamt), Daniela Puppe (stellv. Leiterin Amt für Planung und Naturschutz) sowie Jens Hinrichs (Leiter des Amtes für Geoinformation und Kataster) gaben aus ihren Ämtern weitere Informationen zur neuen Bauordnung und rundeten die Veranstaltung ab.

 

„Das große Interesse und die Rückmeldungen schon während und nach der Veranstaltung freuen und bestätigen uns, auch im nächsten Jahr wieder ein Architektentreffen anzubieten“ zogen Carsten Rehers und Sigurd Peitz ein positives Fazit.

 

 


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