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Berufs- und Studienorientierung an den Schulen im Blickpunkt

Vertreterinnen und Vertreter der weiterführenden Schulen im Kreis Warendorf waren zum Treffen der Berufs- und Studienkoordinatoren ins Paul-Spiegel-Berufskolleg gekommen.

Neuerungen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss – KAoA“, sowie ein Schulungsangebot zur Berufsfelderkundung waren wichtige Themen bei einem Austausch der Koordinatoren für die Berufs- und Studienorientierung (StuBos) im Paul-Spiegel-Berufskolleg in Warendorf. Bei den regelmäßigen Treffen, die durch die kommunale Koordinierungsstelle und die Schulaufsichten organisiert werden, wird das Förderungsangebot für alle Schülerinnen und Schüler im Kreis Warendorf geplant. 

 

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Udo Lakemper stellte dieser die unterschiedlichen Bildungsgänge im Bereich Soziales und Gesundheit vor und betonte die Wichtigkeit dieses zukunftsträchtigen Bereiches. Denn gerade hier wird der Bedarf an Fachkräften besonders deutlich. Das Paul-Spiegel-Berufskolleg bietet jungen Menschen aller Schulformen eine große Vielfalt an Bildungsgängen an. Sylvia Sahl-Beck, Abteilungsleiterin des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales mit Schwerpunkt Pädagogik, betonte den Mehrwehrt der Verknüpfung von allgemeiner und beruflicher Bildung des Beruflichen Gymnasiums. Denn nach dem Abschluss haben die Schülerinnen und Schüler das Abitur mit vielen praktischen Verknüpfungen zu sozialen Berufen. Im zweijährigen Bildungsgang Fachoberschule mit Schwerpunkt Gesundheit und Soziales erwerben die Schülerinnen und Schüler fundierte Voraussetzungen für ein Studium an einer Fachhochschule für Gesundheits- und Sozialberufe oder eine Berufsausbildung, so Arnold Kottenstedde, Abteilungsleiter des Fachoberschule für Gesundheit und Soziales.

 

Um eine optimale Berufs- oder Studienwahl von jungen Menschen und die Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu garantieren, werden durch das NRW-Landes-programm „Kein Abschluss ohne Anschluss – KAoA“ Elemente der Berufs- und Studienorientierung für alle Schülerinnen und Schüler standardisiert und verbindlich gemacht. So können Jugendliche eine fundierte Entscheidung treffen, ob sie von der Schule in eine Ausbildung, ein Studium oder ein Berufskolleg übergehen. Die Zahl der Studien- und Ausbildungsabbrüche wird so langfristig reduziert und eine bessere Übereinstimmung von freien Stellen und qualifizierten Kräften herbeigeführt.

 

Mit finanzieller Unterstützung durch das Land NRW und den Europäischen Sozialfonds wird die Landesinitiative im Kreis Warendorf seit 2013/14 umgesetzt. In diesem Schuljahr profitieren rund 8000 Schülerinnen und Schüler von KAoA. Die jungen Menschen durchlaufen eine aufeinander aufbauende Berufs- und Studienorientierung, welche eine Potenzialanalyse, Berufsfelderkundungen und verschiedene Praktika umfasst.

 

Weiterführende Informationen erhalten Sie online unter: https://www.mags.nrw/uebergang-schule-beruf oder direkt bei der Kommunalen Koordinierungsstelle für den Übergang Schule-Beruf im Kreis Warendorf: Jutta Rohoff-Schaden 02581/ 5340-44, Antje Kesslau -42, Juljana Berghammer -50 und Elena Engenhorst -45; bzw. per Mail an: koko@kreis-warendorf.de 

 

 


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