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Arbeitsmarktkonferenz stieß auf positives Echo bei Beelener Firmen

Vertreterinnen und Vertreter von 22 Beelener Unternehmen nahmen an der Arbeitsmarktkonferenz teil, zu der das Jobcenter Kreis Warendorf und die Gemeinde Beelen eingeladen hatten.

Sehr positiv war das Echo auf die Arbeitsmarktkonferenz, zu der das Jobcenter Kreis Warendorf und die Gemeinde Beelen eingeladen hatten. Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeisterin Liz Kammann begrüßten Vertreterinnen und Vertreter von 22 Unternehmen im Ratssaal der Gemeinde Beelen, wo Fragen wie „Wie gewinne ich neue Fachkräfte? Welche Unterstützungsmöglichkeiten hat das Jobcenter, wenn ich einen Auszubildenden suche? Welche Fördermöglichkeiten gibt es, wenn ich einen Langzeitarbeitslosen oder Flüchtling einstelle?“ beantwortet wurden. An der Konferenz nahmen auch der Amtsleiter des Jobcenters Dr. Ansgar Seidel, der Arbeitgeberservice des Jobcenters sowie der Wirtschaftsförderer der Gemeinde Beelen Mark Wisniewski teil.

 

Bürgermeisterin Liz Kammann betonte in ihrer Begrüßung, dass die Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Jobcenter gestärkt und weiterentwickelt werden solle, zumal es immer schwieriger werde, Fachkräfte zu gewinnen.

 

Landrat Dr. Olaf Gericke wies auf die Möglichkeiten hin, die das Jobcenter für Arbeitgeber bietet. „Nicht allen Unternehmen ist bekannt, welche Rolle der Kreis in der Arbeits- und Ausbildungsvermittlung spielt“, so der Landrat. „Denn es gibt nicht nur die Agentur für Arbeit, sondern auch das Jobcenter Kreis Warendorf. Hier kümmern wir uns um Angebote für Langzeitarbeitslose und integrieren jährlich etwa 2.800 Menschen in Ausbildung und Arbeit“, erläuterte der Landrat den Unternehmensvertretern.

Dr. Ansgar Seidel stellte die Arbeit des Jobcenters vor und betonte die Bedeutung für den Kreis Warendorf. Besonders hervor hob er die neuen Möglichkeiten des Teilhabechancengesetztes. „Hohe Zuschüsse sollen Arbeitgebern Anreize liefern, auch Personen eine Chance zu geben, die schon sehr lange im Leistungsbezug des Jobcenters sind“, so der Jobcenter-Leiter.

 

An fünf Tischen, die nach Branchen aufgeteilt waren, kamen die Unternehmer mit Vertretern des Jobcenters ins Gespräch. Dabei wurden u.a. Kurzprofile von Langezeitarbeitslosen vorgestellt. Die Unternehmer waren sich einig, dass es derzeit sehr schwierig sei, geeignete Auszubildende und Facharbeiter zu finden.

 

Henrik Dartmann vom Arbeitgeberservice des Jobcenters stellte die Förderung eines Langzeitpraktikums als Vorbereitung auf eine Ausbildung vor. Zum Abschluss der Konferenz berichtete Andreas Weber, Leiter des Altenheims St. Elisabeth, von seinen positiven Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Jobcenter. Er hatte erst kürzlich einen Langzeitarbeitslosen mit der Förderung des Teilhabechancengesetztes eingestellt.

 

Beim abschließenden Imbiss wurden die Diskussionen und Fachgespräche in lockerer Runde fortgeführt.


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