Springe zum Inhalt Springe zur Suche Springe zur Startseite

Arbeitsmarktkonferenz in Sassenberg stieß auf große Resonanz bei Unternehmen

Bürgermeister Josef Uphoff (1.v.r.) und Landrat Dr. Olaf Gericke (2.v.r.) begrüßten Vertreter von Unternehmen aus Sassenberg zur Arbeitsmarktkonferenz im Rathaus. Mit dabei waren u.a. auch die Sozialdezernentin des Kreises Warendorf, Brigitte Klausmeier (1.v.l.) sowie der Arbeitgeberservice des Jobcenters Kreis Warendorf und dessen Leiter Dr. Ansgar Seidel (2. Reihe, 1.v.l.). – (Foto: Kreis Warendorf).
An nach Branchen aufgeteilten Thementischen kamen die Teilnehmer ins Gespräch.

29 Vertreterinnen und Vertreter von Sassenberger Unternehmen waren am Montagabend (4. Dezember) der gemeinsamen Einladung der Stadt und des Jobcenters Kreis Warendorf zur ersten Arbeitsmarktkonferenz in Sassenberg gefolgt. Bürgermeister Josef Uphoff und Landrat Dr. Olaf Gericke begrüßten die Unternehmen im Sitzungssaal des Rathauses.

 

Im Zentrum der Arbeitsmarktkonferenz stand die Frage, wie das Jobcenter die örtlichen Unternehmen bei der Besetzung von Arbeitsstellen und Ausbildungsplätzen unterstützen kann – und auch, welches Potenzial dabei die geflüchteten Menschen darstellen können. Neben dem Arbeitgeberservice des Jobcenters waren auch dessen Leiter Dr. Ansgar Seidel und Brigitte Klausmeier, Sozialdezernentin des Kreises, vertreten.

 

Bürgermeister Josef Uphoff betonte die Bedeutung der lokalen Unternehmen für die Wirtschaft. „Die Besetzung von offenen Stellen gestaltet sich für die Betriebe immer schwieriger“, so Uphoff.

 

„Wir sind der Überzeugung, dass wir als Kreis Warendorf näher dran sind als eine Bundesbehörde. Sie als Unternehmer vor Ort sollen heute Abend Ihre Ansprechpartner im Jobcenter kennenlernen und Ihre Fragen und Wünsche an uns herantragen“, sagte Landrat Dr. Olaf Gericke, der damit gleichzeitig herausstellte, warum sich der Kreis Warendorf 2012 entschieden hat, die Betreuung der Langzeitarbeitslosen allein zu übernehmen.

 

Anschließend stellte Dr. Ansgar Seidel den Arbeitgeberservice und die Ausbildungsvermittlung vor. Er warb dafür, auch künftig bei Fragen und Personalbedarf den direkten Kontakt zu Henrik Dartmann, der Ansprechpartner für Sassenberg ist, zu suchen.

 

Silke Smotzok, Teamleiterin des Arbeitgeberservices, führte durch die Konferenz und warb für einen differenzierten Blick auf die vom Jobcenter betreuten Personen: „Wir betreuen neben Langezeitarbeitslosen auch Akademiker, ehemalige Selbständige oder aber auch Alleinerziehende nach der Trennung von ihrem Partner.“

 

An fünf Tischen, die nach Branchen aufgeteilt waren, folgten Gesprächsrunden der Unternehmen mit den Vertretern des Jobcenters und der Stadt Sassenberg. Dabei stellten die Betriebe dar, dass es immer schwieriger wird, junge Menschen z.B. für das Handwerk zu begeistern und Facharbeiterstellen zu besetzen.

 

Im Anschluss stellte das Jobcenter die verschiedenen Fördermöglichkeiten für Arbeitslose und Ausbildungssuchende vor. Diese reichen von Langzeitpraktika über ausbildungsbegleitende Hilfen bis hin zu Einstiegsqualifizierungen zur Vorbereitung auf eine Ausbildung sowie Eingliederungszuschüssen.

 

Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Josef Uphoff  sowie die Unternehmen zogen ein positives Fazit der Veranstaltung. Und es gab bereits konkrete Ergebnisse. So konnte der Arbeitgeberservice des Jobcenters 25 Ausbildungsstellen für 2018 und rund 30 Arbeitsstellen einwerben.

 

Beim abschließenden Imbiss wurden die Diskussionen und Fachgespräche in lockerer Runde fortgeführt. 

 

 


Untermenüpunkte im aktuellen Bereich

 

#33567