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Entwicklung der Corona-Fallzahlen im Kreis Warendorf - Gesamt

Eine Neuinfektion im Kreis Warendorf 29.05.2020  | Kreis Warendorf

Das Gesundheitsamt des Kreises Warendorf meldet am Freitag (29. Mai) eine Neuinfektion mit dem Coronavirus. Insgesamt sind seit dem 7. März 487 Infektionsfälle bekannt geworden. Als genesen gelten davon mittlerweile 459 Personen. Akut erkrankt sind derzeit noch acht Menschen.  [ausführlich]


Weiteres Corona-Todesopfer im Kreis Warendorf 28.05.2020  | Kreis Warendorf

Ein weiterer Todesfall und eine Neuinfektion mit dem Coronavirus – das meldet die Kreisverwaltung am Donnerstag, 28. Mai. Der Verstorbene, ein 67-jähriger Ahlener, ist das 20. Todesopfer in Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis Warendorf. Er war erheblich vorerkrankt und verstarb bereits Ende April in einem Hammer Krankenhaus. Die offizielle Todesbenachrichtigung traf allerdings erst jetzt ein. Insgesamt sind im Kreis Warendorf nun 486 Infektionsfälle bekannt geworden. Davon gelten mittlerweile 459 Personen wieder als gesund. Akut erkrankt sind derzeit noch sieben Menschen.  [ausführlich]


Corona-Virus: 19. Todesopfer im Kreis Warendorf 27.05.2020  | Kreis Warendorf

Zuletzt waren die Corona-Zahlen im Kreis Warendorf ermutigend, doch jetzt ist das 19. Todesopfer im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion zu beklagen. Bereits Mitte Mai ist ein 72-Jähriger aus Ahlen in einem Krankenhaus gestorben. Der Verstorbene war vorerkrankt und Bewohner eines Seniorenheims. Demgegenüber ist die Zahl der akut Erkrankten im Kreis Warendorf weiter gesunken: Das Gesundheitsamt meldet am Mittwoch (27. Mai) 11 Personen. Insgesamt sind im Kreis Warendorf seit dem 7. März 485 Infektionsfälle bekannt geworden. Als genesen gelten davon mittlerweile 455 Personen.  [ausführlich]


Einschulungsuntersuchungen nur nach Bedarf 26.05.2020  | Kreis Warendorf

Die Corona-Pandemie hat Einfluss auch auf die Einschulungsuntersuchungen für das kommende Schuljahr 2020/2021. Diese konnten für viele Kinder nicht mehr durchgeführt werden. In Absprache und nach intensivem Austausch sowohl mit den Eltern als auch den Kita- und Schulleitungen werden aktuell einige Kinder vorgestellt.  [ausführlich]


Keine Corona-Neuinfektionen am Wochenende 24.05.2020  | Kreis Warendorf

Das vergangene Wochenende (23./24. Mai) verlief im Kreis Warendorf ohne Corona-Neuinfektionen. Das meldete die Kreisverwaltung am Sonntagmittag. Damit liegt die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Kreis weiterhin bei 485. Davon sind inzwischen 450 Personen wieder genesen – zwei mehr als am Freitag (22. Mai). 18 Menschen aus dem Kreis Warendorf sind bisher in Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Akut erkrankt sind derzeit noch 17 Personen.  [ausführlich]


Was beim Corona-Infektionsschutz zu beachten ist

Tragen von Behelfsmasken dringend empfohlen

Beim Mund-Nasen-Schutz Marke "Eigenbau" kommt es darauf an, dass dieser aus mehreren Lagen Baumwollstoff besteht. Nur so gelangen beim Sprechen keine Tröpfchen hindurch.

In kleinen Schritten wurde ab dem 20. April bundesweit das öffentliche Leben wieder gelockert. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Bussen und Bahnen und beim Einkaufen ist Teil des Schutzpakets und wird bis auf Weiteres verpflichtend. „Einfache Textilmasken, die Mund und Nase bedecken, halten zwar keine Viren zu hundert Prozent ab. Aber sie helfen die Verbreitung der Viren im Nahbereich zu stoppen. Maskenträger können auf diese Weise andere Menschen vor einer Tröpfcheninfektion schützen, falls sie das Corona-Virus in sich tragen“, bringt die Verbraucherzentrale NRW die aktuelle Empfehlung von Bund und Ländern auf den Punkt. „Der wichtigste Schutz besteht jedoch nach wie vor darin, einen Abstand von mindestens 1,5, besser zwei, Metern zu anderen Menschen einzuhalten, das Niesen und Husten in die Armbeuge sowie gründliches Händewaschen nach jeder Berührung von Flächen und Gegenständen außerhalb der eigenen vier Wände nicht zu vergessen“, warnt Daniela Kreickmann von der Verbraucherzentrale in Ahlen davor, sich durch das Tragen einer Behelfsmaske nicht in falscher Sicherheit zu wiegen. Zur Anwendung des individuellen Corona-Infektionsschutzes hat sie folgende Hinweise:

 

  • Baumwollmasken nur Notbehelf: Man sollte sich jedoch keine medizinischen Filtermasken besorgen. Denn OP- und andere Profi-Masken (FFP1- und FFP2-Masken) werden dringend zum Schutz von Patienten, Ärzten und Pflegepersonal benötigt. Die begehrte und inzwischen äußerst knappe Ware wird am Markt oft als Fake-Variante oder zu völlig überteuerten Preisen angeboten. Das Nähen und Tragen einer einfachen Stoffmaske – am besten aus Baumwolle – ist zwar nur ein Notbehelf, der beim Gang nach draußen jedoch helfen kann, die Verbreitung von Corona-Viren etwas mehr einzudämmen.
  • Mund-Nasenschutz „Marke Eigenbau“: Eine Tröpfcheninfektion ist nach derzeitigem Stand der Hauptübertragungsweg für Corona-Viren. Das Tragen einer Mund-Nasen-Maske kann vor allem andere Menschen vor einer Infektion schützen. Wer zu selbstgenähten Masken aus Stoff greift, sollte darauf achten, dass sie aus mehreren Lagen bestehen – am besten indem eine Schicht in Falten gelegt wird. Nur ein an den Rändern enganliegender, mehrschichtiger Schutz, der Mund und Nase bedeckt, fängt die Tröpfchen auf, die sonst beim Sprechen, Husten oder Niesen in einem Umkreis von 1,50 Meter ausgestoßen und verteilt werden. Außerdem trägt der Mundschutz dazu bei, das unwillkürliche Anfassen von Mund und Nase zu unterbinden. Als Material eignet sich am besten Baumwolle, weil dieses Material luftdurchlässig ist und in der Maschine bei 60 Grad waschbar ist.
  • Bezugsquellen für Behelfsmasken: Viele Menschen nähen aus Kapazitätsmangel am Markt den Mund-Nasen-Schutz selbst, verschenken oder vertreiben ihn über kommunale Einrichtungen, in Onlineportalen oder in kleinen Geschäften. Auch Textilhersteller stellen ihre Produktion zum Teil auf Stoffmasken um. Bereitwillige Maskenträger können sich in ihrem persönlichen Umfeld nach entsprechenden Angeboten umsehen. Kunden, die im Internet auf ein Selfmade-Angebot stoßen, sollten auf die Seriosität des Anbieters bei seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und im Impressum achten und vom Kauf teurer Produkte absehen.
  • Hygiene beachten ist weiterhin erste Pflicht: Wer vom Einkaufen oder Spaziergang nach Hause kommt und dabei in Kontakt mit unzähligen Oberflächen gekommen ist, muss unbedingt weiterhin zuerst seine Hände gründlich mit Seife waschen. Erst anschließend sollte man den Mundschutz abnehmen und ihn so aufhängen, dass er nichts berührt und gut trocknen kann. Die Maske sollte auf keinen Fall mit ungewaschenen Händen an der Innenseite, sondern am besten nur an den Bändern berührt werden. Hände danach nochmal gründlich waschen! Das gilt vor allem bei einer mehrfachen Anwendung des Notbehelfs. Wie die eigene Zahnbürste sollte auch ein Mund-Nasenschutz mit niemandem geteilt werden! Den Mundschutz so häufig wie möglich in der Maschine bei 60 Grad mit herkömmlichem Voll-Waschmittel waschen, auch wenn man nur ein Exemplar besitzt.

Rechtlichen Rat zum Warenkauf bietet die örtliche Beratungsstelle Ahlen der Verbraucherzentrale NRW – derzeit ausschließlich telefonisch unter 02382 - 9613101 oder per E-Mail unter ahlen@verbraucherzentrale.nrw

Kontaktdaten finden Ratsuchende im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/beratung-vor-ort. Spezielle Antworten auf Corona-Fragen zur Bewältigung des Verbraucheralltags gibt’s auch telefonisch unter (02 11) 3399 5845, montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr und online unter www.verbraucherzentrale.nrw/corona.

Coronavirus: Das Kreisgesundheitsamt informiert

Was ist geschlossen beim Kreis?

Das Kreishaus sowie alle Nebenstellen können nur nach vorheriger Terminvereinbarung betreten werden! 

 

Dazu gehören auch die Kfz-Zulassungsstellen des Kreises in Warendorf und Beckum. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, möglichst das Online-Terminverfahren über die Homepage des Kreises (Zulassungsstelle/ „Terminbuchung Online“) zu nutzen oder per E-Mail an zulassungsstelle@kreis-warendorf.de einen Termin zu vereinbaren.

 

Mit der Führerscheinstelle können Termine per Mail unter fahrerlaubnis@kreis-warendorf.de oder unter Tel. 02581 53-3608 vereinbart werden.

 

In Schwerbehindertenangelegenheiten sind telefonische Terminvereinbarungen nicht möglich. Die Schwerbehindertenabteilung steht Ihnen gerne telefonisch oder per Mail zur Verfügung. Ihre Ansprechpartner finden Sie auf dieser Internetseite unter „Ihr Anliegen A bis Z“.

 

Was kann man tun, um sich und andere zu schützen?

Die folgenden Hygienemaßnahmen, die auch gegen die saisonale Grippe schützen, sind unbedingt einzuhalten:

 

  • Husten- und Nieshygiene (in die Armbeuge husten bzw. niesen)
  • Mund-Nasenschutz tragen
  • Einmal-Taschentücher benutzen und dann umgehend entsorgen
  • Regelmäßig gründlich Hände waschen
  • Auf Händeschütteln verzichten


Die 10 wichtigsten Hygienetipps

Merkblatt zum Download
 

 

Muss ich mit leichten Atemwegserkrankungen für eine Krankschreibung in die Arztpraxis gehen?

Patientinnen und Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege können nach telefonischer Rücksprache mit ihrer Ärztin, mit ihrem Arzt eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) mit Gültigkeit für jeweils eine Woche ausgestellt bekommen. Sie müssen dafür nicht die Arztpraxen aufsuchen.

(www.kvwl.de/arzt/kv_dienste/info/berichte/dok/2020_01_28.htm

 

 

Sie haben den Verdacht mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert zu sein?

Bitte begeben Sie sich nicht direkt in die Arztpraxis, um mögliche Ansteckungen im Wartezimmer zu vermeiden!

Dann sollten Sie auf Ihre Krankheitssymptome achten (differentialdiagnostisch ist u.a. an Influenza/Grippe zu denken, insofern Sie nicht dagegen geimpft sind):

Hauptsymptome von Covid-19 (so heißt die durch das Virus SARS-CoV-2 verursachte Krankheit) sind Husten und Fieber, d.h. Temperatur > 38,5° C.

Andere Symptome sind ein eingeschränkter bzw. nicht mehr vorhandener Geruchs- und Geschmackssinn, Heiserkeit, Kratzen im Hals, Schnupfen und Durchfall.

 

Eine diagnostische Abklärung z.B. durch Abstrich erfolgt auf Veranlassung Ihrer Hausärztin, Ihres Hausarztes. Die derzeitige Diagnostik beruht auf einer sog. Polymerase-Ketten-Reaktion, bei der das Erbgut des Virus (RNA) nachgewiesen wird. Die aktuell verfügbaren Antikörpertests, zu deren Durchführung bei Ihnen Blut abgenommen werden muss, sind (noch) nicht zuverlässig; deshalb ist nach derzeitigem Stand davon abzuraten (deshalb werden die dabei anfallenden Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen auch nicht übernommen).

 

In Kooperation des Kreises Warendorf mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe ist auf dem Gelände des Josephs-Hospitals ein Corona-Behandlungszentrum eingerichtet worden. Dort können z.B. auch Corona-Infizierte (positiv-Getestete) sich bei Verschlechterung ihres Zustandes körperlich untersuchen lassen.

 

Kontakt zum Corona-Behandlungszentrum Warendorf:

Nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung (außer in Notfällen) über die Hotline der Kassenärztlichen Versorgung: Tel: 0251 - 929 1919

 

Wenn Sie Symptome feststellen, insbesondere, wenn Sie:

  • Vorerkrankungen (z.B. von Lunge, Herz, Immunsystem, Tumorleiden) haben,
  • älter als 60 Jahre sind oder
  • ein Kind erwarten,

sollten Sie Ihre Hausärztin, ihren Hausarzt oder Ihre Kinderärztin, Ihren Kinderarzt telefonisch kontaktieren, um das tatsächliche Risiko abzuklären und das weitere Vorgehen abzustimmen.

 

Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Bezug auf Ein- und Rückreisende (CoronaEinreiseVO)

Link: https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie

 


 

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