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Erfahrungsberichte zur Ausbildung "Verwaltungsfachangestellte/-r"

Hier findest du Erfahrungsberichte unserer Auszubildender!

Das Gesamtpaket stimmt!

Wir sind nun im zweiten Ausbildungsjahr unserer Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte beim Kreis Warendorf angekommen.


In diesem Zeitraum konnten wir uns selbst davon überzeugen, dass im Rahmen dieser Ausbildung interessante und spannende Schulfächer, sowohl an der Berufsschule als auch am Studieninstitut in Münster unterrichtet werden und ein vielfältiges Arbeitsspektrum in den verschiedenen Ämtern geboten wird. Ein gutes Beispiel dafür, ist das Schul-, Kultur- und Sportamt, wo man beispielsweise in dem Bereich Schülerfahrkosten eingesetzt wird. Dort rechnet man Schülerfahrkostenanträge ab, welche man schlussendlich kontiert. Außerdem darf man das Team rund um das Medienzentrum unterstützen, indem man zum Beispiel in den Außendienst mitgenommen wird und Medien für die Schulen im Kreis Warendorf ausliefert.
 
Aber nicht nur deswegen gefällt uns unsere Ausbildung beim Kreis Warendorf so gut – auch auf das Wohlbefinden und den Gemeinschaftsgeist unter den Azubis wird großen Wert gelegt!
Bevor unsere Ausbildung am 01. August gestartet ist, wurden wir zu einem Kennlerntreffen eingeladen. Hier konnten wir unsere neuen Kolleginnen und Kollegen, mittlerweile Freunde, kennenlernen. Zudem konnten wir uns mit den Auszubildenden der vergangenen Jahre austauschen, sie berichteten von ihren Erfahrungen und konnten uns schon einige Tipps für den Ausbildungsstart geben.  


Am ersten Tag unserer Ausbildung wurden wir mit einem Einführungstag begrüßt. Dort wurden wir mit unserem Ausbildungsplan, Stundenplan, Arbeitszeiten, …. etc. versorgt. Am Ende des Tages haben uns die Ausbildungsbeauftragten der jeweiligen Ämter, in denen wir eingesetzt werden sollten, abgeholt und wir konnten schon einen ersten kleinen Eindruck in das neue Arbeitsfeld gewinnen.


Um uns den Start weiterhin so leicht wie möglich zu machen, wurden in den ersten Wochen viele nützliche Seminare und Ausflüge für uns organisiert, an denen wir gemeinsam teilnahmen. So konnten wir bei einem Telefonseminar den ersten Umgang mit Bürgern an dem Hörer erlernen, gefolgt von einem Knigge-Seminar, durch das wir unser gutes Benehmen festigen und Fettnäpfchen klug umgehen konnten. Außerdem haben wir verschiedene Außenstellen des Kreis Warendorf besichtig, wie zum Beispiel die AWG in Ennigerloh oder das Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde.


Im Verlauf unserer Ausbildung steht uns unsere Ausbildungsleiterin aber auch immer mit Rat und Tat zur Seite, sei es zum Beispiel bei Fragen um das Ausbildungsnachweisheft, dem Ausbildungsplan oder zur Schule.  


Wir finden, das Gesamtpaket was bei einer Ausbildung beim Kreis Warendorf geboten wird, stimmt!

 

Vielfältig und abwechslungsreich!

Meine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten habe ich im Sommer 2015 beim Kreis Warendorf begonnen.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und besteht im Wesentlichen aus drei Teilen. Pro Ausbildungsjahr lernt man zwei verschiedene Ämter kennen, in denen man für jeweils vier bis fünf Monate eingesetzt wird. Wir Auszubildenden haben zu den 12-13 Wochen andauernden Schulblöcken am Hansa-Berufskolleg einmal wöchentlich Unterricht am Studieninstitut Westfalen- Lippe (STIWL) in Münster.

Am Hansa-Berufskolleg werden wir in Fächern wie allgemeiner Wirtschaftslehre, verwaltungsbetrieblichem Controlling und verwaltungsrechtlichem Handeln aber auch in den üblichen Fächern wie Deutsch, Politik, Religion und Sport unterrichtet. Am Studieninstitut lernen wir vor allem die Anwendung der Gesetze und werden von verschiedenen Dozentinnen und Dozenten in Fächern wie Personalrecht, Sozialrecht, Kommunalem Verfassungsrecht, neuem kommunalen Finanzmanagement und Handlungs-und Sozialkompetenzen unterrichtet.

Meinen ersten Ausbildungsabschnitt habe ich im Schul-, Kultur- und Sportamt absolviert. Meine Arbeit dort war in zwei verschiedene Aufgabenteile gegliedert. Zum einen habe ich Sekretariatsaufgaben für die Schulräte erledigt und zum anderen habe ich im Medienzentrum verschiedene Medien verliehen und erfasst. Außerdem durfte ich meinen Kollegen einmal wöchentlich begleiten, als er die Medien zu verschiedene Schulen gebracht hat, wodurch ich das Kreisgebiet noch einmal besser kennen gelernt habe! Auch das Vorbereiten von Sitzungen und Fortbildungsprogrammen (durch technische Ausstattung z.B. Beamer, Notebook) im Haus aber auch teilweise außerhalb des Hauses zählt zu dem Aufgabenbereich der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Medienzentrums. Dadurch entstehen natürlich verschiedene Schnittpunkte mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ämtern, wodurch ich direkt zum Beginn der Ausbildung schon einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennengelernt habe.

Danach folgte mein Einsatz im Ordnungsamt in zwei absolut verschiedenen Bereichen. Zum einen war ich in der Ausländerbehörde im Bereich des humanitären Aufenthalts tätig, wo ich hauptsächlich damit beschäftigt war, die dem Kreis Warendorf zugewiesenen Flüchtlinge im EDV-Programm der Ausländerbehörde zu erfassen. An Sprechtagen durfte ich meinen Kolleginnen und Kollegen assistieren und an den Gesprächen mit den Flüchtlingen teilnehmen.
Außerdem wurde ich im Ordnungsamt in der unteren Fischerei- und Jagdbehörde eingesetzt. Dort war es meine Hauptaufgabe Jagdscheine auszustellen und zu verlängern. Mein persönliches Highlight war die Fischereiprüfung, bei der ich mit meiner Kollegin die theoretische und die praktische Prüfung vorbereiten und auswerten durfte.

Meinen dritten Ausbildungsabschnitt habe ich im Sozialamt absolviert. Hier habe ich sehr viele verschiedene Einblicke bekommen. Ich habe Tätigkeiten im Vorzimmer, wie das Sortieren der Eingangspost und Materialbestellungen für das gesamte Amt erledigt. Außerdem war ich für verschiedene Abrechnungen im Bereich der Grundsatzangelegenheiten zuständig. Zusätzlich war ich im Sachgebiet Prävention und Qualitätssicherung in der Pflege tätig, wo ich die Heimaufsicht unterstützt habe. Zu diesem Bereich gehört auch die Pflege- und Wohnberatung.
Für mich war es beeindruckend, wie viele verschiedene Zuständigkeitsbereiche und Aufgaben das Sozialamt hat.

Aktuell bin ich in meinem viertem Ausbildungsabschnitt, dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien. Hier bin ich im Bereich der wirtschaftlichen Jugendhilfe und Tageseinrichtungen eingesetzt. Mein Tätigkeitsfeld umfasst die Abrechnungen der Kosten für die UMAs (unbegleitete minderjährige Ausländer) mit dem Landesjugendamt, die Bewilligung der Jugendhilfe und die Ausstellung der Krankenhilfebescheinigungen. Des Weiteren prüfe ich Verwendungsnachweise für Kindertageseinrichtungen, die Zuschüsse vom Land Nordrhein-Westfalen für die Schaffung neuer Plätze bekommen haben.

Mir gefällt die Ausbildung richtig gut, da ich bereits Eindrücke in vielen verschiedenen Bereichen gewinnen konnte. In den jeweiligen Ämtern haben die Kolleginnen und Kollegen sich immer Zeit für mich genommen und mir bestimmte Arbeitsabläufe und Verfahren erklärt und waren für meine Fragen stets offen. Besonders gut gefällt mir, dass man auch als Azubi verantwortungsvolle Aufgaben übertragen bekommt, die man dann selbstständig erledigt.
Die Ausbildung beim Kreis Warendorf ist durch die Vielfalt an Ämtern sehr abwechslungsreich!

Weder langweilig, noch eintönig

Wenn Andere an eine Ausbildung oder an die Arbeit generell in der öffentlichen Verwaltung denken, ist oft das Erste, was ihnen in den Sinn kommt: Das muss langweilig und eintönig sein!

Wir sind mittlerweile im zweiten Jahr unserer Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten, haben viele Erfahrungen gesammelt und können behaupten, dass dieses Klischee nicht der Wirklichkeit entspricht.

In unserer dreijährigen Ausbildung durchlaufen wir bis zu sechs verschiedene Ämter von insgesamt 17. Dadurch lernt man natürlich viel über die unterschiedlichen Tätigkeiten und Themen der einzelnen Abteilungen. Aber nicht nur das; man trifft schon während der Ausbildung auf viele Kolleginnen und Kollegen und lernt sie und ihre Arbeit kennen. Das ist bereits in aber auch nach der Ausbildung sehr hilfreich, da viele Ämter im Haus eng zusammenarbeiten. Das alles macht die Ausbildung sehr abwechslungsreich und vielseitig.Aber auch die Arbeit innerhalb der Ämter ist interessant und unterschiedlich gestaltet.

Ein gutes Beispiel ist das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt. Bereits drei von uns durften dort einen von unseren Praxisabschnitten verbringen. Im Innendienst haben wir beispielsweise Gebührenbescheide erstellt und sowohl Pässe als auch den Impfschutz von Rindern geprüft. Im Außendienst haben wir unsere Kollegen zu Hundeprüfungen, Schlachthöfen und zu Probenahmen von Lebensmitteln begleitet.

Doch nicht nur die Praxisabschnitte sind Teil unserer Ausbildung, auch die Theorie gehört dazu. Diese ist in Blockunterricht am Hansa-Berufskolleg und den einmal wöchentlichen Unterricht am Studieninstitut Westfalen-Lippe gegliedert. Im Studieninstitut lernen wir die spezifischen rechtlichen Grundlagen richtig anzuwenden und die Arbeit mit den verschiedenen Gesetzen. Im Berufskolleg haben wir neben Wirtschaft, Controlling und verwaltungsrechtliches Handeln auch allgemeine Fächer wie zum Beispiel Deutsch, Religion, Politik und Sport.


 

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