Der Bau der großen, vierjochigen
Hallenkirche aus örtlichem Kalkstein und Anröchter Grünsandstein wurde nach der
Stiftsgründung 1267 begonnen und insgesamt erst 1516 zu Ende geführt. Von der
ungewöhnlichen reichen Ausstattung sind besonders sehenswert der Taufstein
(Mitte des 13. Jahrhunderts), der Schrein der hl. Prudentia, nach Qualität und
Größe der bedeutendste mittelalterliche Goldschrein Westfalens (um 1230) und
der stattliche Orgelprospekt des Beckumer Orgelbauers Heinrich Menke (1721).
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