Die 14 Stationen des sogenannten "Großen
Kreuzweges" sind anläßlich der 700-Jahr-Feier der Stromberger Wallfahrt
1907 fertiggestellt worden. Die jeweiligen Figurengruppen wurden in offene
Kreuzwegkapellen entsprechender Größe und unterschiedlicher Formgebung
gestellt. Mit den bildhauerischen Arbeiten wurden für die Stationen I bis VII
Anton Mormann aus Wiedenbrück und für die Stationen VIII bis XIV Ch. Siebe aus
Münster beauftragt. Die Station VII "Christus bricht zum zweiten Male
unter dem Kreuz zusammen" von Anton Mormann steht in der Nähe der
Lambertikirche in Unterstromberg. Diese offene Kapelle mit ihren korinthischen
Säulenkapitelen gehört zu den besterhaltenen und zeichnet sich durch ihre
Architektur wie die bewegte und bewegende Szenerie des Leidensweges Christi
aus.
