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Bildungskonferenz des Kreises Warendorf setzt auf frühe Förderung aller Talente

110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßten Kreisdirektor Dr. Heinz Börger, Moderator Dr. Winfried Kösters und Wolfgang Weber (v.l.n.r.), Abteilungsleiter der Bezirksregierung Münster, zur Regionalen Bildungskonferenz des Kreises Warendorf. – (Foto: Kreis Warendorf)

Frühe Bildung und lebenslanges Lernen, Digitalisierung und Fachkräftemangel, Zuwanderung und die demografische Entwicklung - so fasste der Moderator der 8. Regionalen Bildungskonferenz, Dr. Winfried Kösters, die wichtigsten Herausforderungen der Zukunft für eine sich verändernde Bildungslandschaft zusammen. Das Regionale Bildungsbüro des Kreises Warendorf hatte die Konferenz ins Leben gerufen. Sie findet jährlich statt – diesmal im Berufskolleg Beckum.


Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter der Städte und Gemeinden, der Bezirksregierung, aller Schulformen und Schulträger, der öffentlichen und freien Jugendhilfe, der Kammern, der Arbeitgeber- und Unternehmerverbände, der Arbeitsagentur, der Wohlfahrts- und Behindertenverbände, des Landes, der Volkshochschulen sowie aus den Bereichen Integration, Kultur und Sport.


Als Demografie-, Bildungs- und Integrationstrainer der Bertelsmann Stiftung führte Moderator Dr. Kösters die 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf humorvolle Art und Weise durch das Programm. Kreisdirektor Dr. Heinz Börger und Wolfgang Weber als Abteilungsleiter der Bezirksregierung Münster waren sich einig: Damit es nicht an den Übergängen von der Schule zum Beruf zu Brüchen in der Biographie von Kindern und Jugendlichen kommt, sind gute Kommunikation und eine gute Vernetzung, eine gemeinsame Haltung und verbindliche Strukturen erforderlich.


„Die Arbeit mit Eltern und mit den Familien hat auch in Zukunft eine hohe Bedeutung. Niedrigschwellige Angebote sind hier ebenso wichtig wie ein wertschätzender und ressourcenorientierter Umgang mit den Familien und ihren unterschiedlichen Lebensmodellen“, hieß es. Jedes Kind, jeder Jugendliche und jeder Erwachsene soll die bestmöglichen Bildungschancen erhalten, hieß es – unabhängig von kultureller oder sozialer Herkunft oder materiellen Möglichkeiten. Das gelingt nur durch den Aufbau einer kommunalen Bildungs- und Präventionsstrategie. Dabei müssen die einzelnen Institutionen – von den Einrichtungen der frühkindlichen Bildung über die Schulen bis hin zu den Ausbildungsbetrieben und Hochschulen, aber auch die unterschiedlichen Fachämter des Kreises wie das Jobcenter, das Gesundheitsamt und die Ämter der Städte und Gemeinden bis zu den Beratungsstellen – zusammenarbeiten.


Die Bildungskonferenz war sich einig: Um den Herausforderungen der Zukunft wie dem Fachkräftemangel erfolgreich zu begegnen, muss sich eine Bildungsregion breit aufstellen und kann es sich nicht erlauben, ein Kind oder ein Talent zu vernachlässigen.


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählten zum Abschluss die wichtigsten Leit- und Jahresziele aus. Sie bestehen aus den Themengebieten Inklusion, Elternarbeit, Digitalisierung und dem Übergang Schule – Beruf. Die Mitglieder des Lenkungskreises werden diese Ziele nun in eine strategische Planung einbetten.


Mit großem Applaus wurde der langjährige Kreisdirektor Dr. Heinz Börger von den Mitgliedern der Regionalen Bildungskonferenz verabschiedet. Abteilungsleiter Wolfgang Weber dankte ihm für seinen professionellen Weitblick und die kollegiale Zusammenarbeit über Zuständigkeitsgrenzen hinweg. Viele unverzichtbare Projekte und Maßnahmen im Bildungsbereich wurden in der Amtszeit von Dr. Börger auf den Weg gebracht, und nicht zuletzt durch ihn wurden wichtige Weichen für eine zukunftsfähige Bildungsregion Kreis Warendorf gestellt.


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