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„Hate Speech und Fake News“ ein Thema an den Schulen? Medienscouts befassen sich damit

Schulleiterin Uta Schmitz-Molkewehrum, Martin Decker (Regionales Bildungsbüro), Rita Niemerg (Amt für Kinder und Jugendliche Kreis Warendorf), Holger Stein (Medienzentrum Kreis Warendorf), Annika Neumann (Jugendamt der Stadt Ahlen) sowie die Medienexperten Dirk Tegetmeyer und Thomas Erzberger begrüßten Lehrerinnen und Schüler aus dem Kreisgebiet am Mariengymnasium Warendorf. Dort fand eine Fortbildung für Medienscouts statt.

Üble Schimpfwörter und andere Beleidigungen sind Alltag im Netz. Doch wie geht man mit Diskriminierung, Hetze, Hass und Mobbing in sozialen Netzwerken und über andere digitale Kanäle um? Welche Haltung hat jeder Einzelne dazu? Wann sind persönliche Grenzen überschritten? Diesen und weiteren Fragen stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Aufbauworkshops für Medienscouts, den das Regionale Bildungsbüro des Kreises Warendorf am Mariengymnasium in Warendorf durchführte. 20 Lehrerinnen und Lehrer sowie 41 Schülerinnen und Schüler, die an elf weiterführenden Schulen im Kreis Warendorf als Medienscouts im Einsatz sind, nahmen daran teil. Sie wurden von Uta Schmitz-Molkewehrum (Leitung MGW) und Martin Decker vom Regionalen Bildungsbüro begrüßt.


Die Grenzen und Möglichkeiten im Umgang mit Hate Speech und anderen Online-Konflikten beleuchteten die Medienexperten Dirk Tegetmeyer und Thomas Erzberger. Gemeinsam mit den Medienscouts wurden konkrete Handlungsmodelle erarbeitet und besprochen. Dabei ging es nicht nur darum, was Trolls, Shitstorms und Social Boots eigentlich sind, sondern auch um rechtliche Hintergründe sogenannter „Beichtseiten“.


Das Medienscouts-Projekt wurde von der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) initiiert und wird seit 2012 vom Netzwerk Medien und dem Regionalen Bildungsbüro im Kreis Warendorf mit Erfolg umgesetzt. Medienscouts an Schulen sollen ihre eigene Medienkompetenz erweitern, Wissen über den sicheren Medienumgang erwerben und dazu ausgebildet werden, diese Kenntnisse ihren Mitschülern zu vermitteln. Zudem sollen sie helfen, Medienkonzepte von Schulen weiter zu entwickeln und ihre Kenntnisse und Erfahrungen an nachfolgende Medienscouts an der Schule weiterzugeben.


Die Medienscouts und ihre Beratungslehrkräfte nahmen neben vielen wertvollen Informationen und Hinweisen zum Umgang mit den Themen Hass und Mobbing auch Anregungen für Ihre Arbeit an den Schulen mit. Ein respektvolles Miteinander ist auch im Internet unverzichtbar – so lautete ein wichtiges Fazit der Fortbildung.


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