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Ordnungsdezernentin des Kreises besucht fleischverarbeitenden Betrieb - Hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards beim Unternehmen Stockmeyer

Auf Besichtigungsrundgang beim Unternehmen Stockmeyer: (v.l.) Dr. Andreas Witte, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes des Kreises, Dr. Karl Horst Gehlen, Geschäftsführer Stockmeyer, Petra Schreier, Kreisordnungsdezernentin, und Stefanie Jansen, Sachgebietsleiterin der Lebensmittelüberwachung im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt.

Als Ordnungsdezernentin des Kreises Warendorf ist Petra Schreier auch für das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zuständig. Dieses überwacht die Einhaltung der lebensmittelrechtlichen Vorgaben in den Betrieben. Um sich ein Bild von dieser Aufgabe zu machen, besuchte Schreier jetzt exemplarisch das fleischverarbeitende Unternehmen Stockmeyer in Füchtorf, das eines der größten lebensmittelverarbeitenden Betriebe im Kreis ist und wie etwa 2500 andere Unternehmen im Kreis auch, regelmäßigen Besuch von der Lebensmittelüberwachung erhält.

 

Wie bei einer echten Kontrolle führte der Rundgang durch den Betrieb von der Verpackung über die Produktion bis hin zur Warenannahme. Herbert Wiggermann, Leiter des Qualitätsmanagements der Stockmeyer Gruppe, übernahm die Führung durch den Produktionsstandort: „Unsere Kunden stellen heute sehr hohe Anforderungen an die Qualität und die Sicherheit der Produkte. Mit dem System ‚Quisto‘ haben wir als eines der ersten Unternehmen überhaupt ein modernes Qualitätsmanagementsystem eingeführt. Dieses wurde und wird ständig weiterentwickelt und bildet heute die Grundlage für die Qualität und Sicherheit unserer Produkte.“ Petra Schreier: „Es ist beeindruckend, welcher Aufwand hier betrieben wird, um die lebensmittelrechtlichen Vorgaben zu erfüllen aber auch die hohe Produktqualität zu erreichen.“

 

Die Westfälische Fleischwarenfabrik Stockmeyer GmbH gehört der Heristo Aktiengesellschaft mit Sitz in Bad Rothenfelde. In den 60er-Jahren war das Unternehmen einer der Vorreiter der Selbstbedienungstheke, als es vorverpackte Wurstwaren auf dem deutschen Markt einführte. Heute produziert Stockmeyer in Füchtorf Rohwurstspezialitäten, Kochwurst, Brühwurst und Pökelprodukte in einer der bis heute modernsten Produktionsstätten für Wurst in Europa.

 

Rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren auf ca. 50.000 Quadratmeter Produktionsfläche jährlich 43.000 Tonnen fertige Lebensmittel. Dabei handelt es sich vorwiegend um verpackte Fleischwaren für den Selbstbedienungsbereich, die unter Marken aber auch unter Handelsmarken vertrieben werden.

 

„Der Besuch macht deutlich, wie moderne Produktions- und Kontrollverfahren die Verfügbarkeit von qualitativ hochwertigen, sicheren Lebensmitteln für alle Verbraucher sicherstellen“, fasste die Ordnungsdezernentin abschließend zusammen.


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