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Bildungswege für junge Zuwanderer / Kreis Warendorf informierte auf Haus Nottbeck

Gut besucht war die Veranstaltung „Bildungswege für junge Zuwanderer 16+“, die die Bildungskoordinatoren für Neuzugewanderte des Kreises Warendorf auf Haus Nottbeck durchführten. – (Foto: Kreis Warendorf)

Wie können Neuzugewanderte Abitur machen? Welche Möglichkeiten individueller Förderung in der Schule gibt es? Um diese und andere Fragen ging es bei der Veranstaltung „Bildungswege für junge Zuwanderer 16+“. Rund 100 Menschen aus den Berufsfeldern Bildung und Schule, Integration und Migration, außerschulische Bildungsarbeit und Verwaltung nahmen daran teil. Veranstaltet wurde der Tag auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde durch die Bildungskoordinatoren für Neuzugewanderte des Kreises Warendorf.


In vier Vorträgen wurden dem Fachpublikum wesentliche formale Bildungsangebote vorgestellt:

  • Internationale Förderklasse (IFK) an den Berufskollegs in Ahlen, Beckum und Warendorf durch die Lehrerinnen Lena Wekeiser, Carolin Herbst und Ulrike Schönholz
  • Integrationskurs und Jugendintegrationskurs durch den Regionalkoordinator des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Hubert Becker-Hardt
  • Beratungs- und Bildungsangebote der Bundesagentur für Arbeit durch die Teamleiterin der Berufsberatung Kristina Minor
  • Angebote und Fördermöglichkeiten des Jobcenters durch den Teamleiter des U25-Teams Dr. Matthias Peilert

Die vielen individuellen Fragen, Anliegen und Wünsche konnten im Anschluss bei einem offenen „Markt der Institutionen“ mit vielen weiteren Akteuren aus dem gesamten Kreisgebiet erörtert und geklärt werden.


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Schulamt des Kreises sowie Lena Wekeiser vom Berufskolleg Ahlen beantworten die drängendsten Fragen aus dem Plenum im letzten Teil der Veranstaltung, der von Dr. Mario Roland von der Transferagentur NRW moderiert wurde.


Die Fachveranstaltung hat gezeigt, wie vielfältig die Bildungslandschaft im Kreis Warendorf auch für die Neuzugewanderten ist. Denn: Bildungs- und Beratungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen sind fast flächendeckend vorhanden – es sollte aber nicht dem Zufall überlassen werden, dass Neuzugewanderte und die sie begleitenden und beratenden Fachkräfte oder Ehrenamtliche mit ihnen in Berührung kommen! Deshalb sind eine gute Vernetzung der einzelnen Akteure untereinander sowie die Weitergabe von Informationen an alle Beteiligten unumgänglich.


Weitere Informationen zum Thema sind online auf www.kreis-warendorf.de unter dem Suchwort „Bildungskoordination für Neuzugewanderte“ abrufbar.

 

 

 


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