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Entscheidung im Regionalrat: Fünf Straßenbaumaßnahmen werden gefördert - Landrat: Kreis setzt sich auch in diesem Jahr mit Nachdruck für wichtige Straßenbauprojekte ein

Insgesamt ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit unserer kommunalen Infrastruktur“, begrüßt Landrat Dr. Olaf Gericke die Entscheidung in der heutigen Sitzung des Regionalrat des Regierungsbezirks Münster, der über die Zuteilung der Landesfördermittel entscheidet.

„Fünf kommunale Straßenbaumaßnahmen im Kreis Warendorf werden jetzt vom Land NRW gefördert. Darunter ist auch die geplante Südumgehung in Telgte, womit erstmals wieder ein Straßenneubau gefördert wird. Insgesamt ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit unserer kommunalen Infrastruktur“, begrüßt Landrat Dr. Olaf Gericke die Entscheidung in der heutigen Sitzung des Regionalrat des Regierungsbezirks Münster, der über die Zuteilung der Landesfördermittel entscheidet.

 

Die Neubaumaßnahme der Südumgehung K 50n sei für den Kreis und vor allem für die Stadt Telgte ein wichtiges Projekt. So wird die Wachstumsstadt vom innerörtlichen Verkehr entlastet. Sie ist auch eine Voraussetzung, um im Nachgang im Umfeld liegende unbeschrankte Bahnübergänge zu schließen. Dadurch wird die Verkehrssicherheit erhöht und das Pfeifen der Züge kann an einigen Stellen im Stadtgebiet Telgte entfallen. Ein positives Signal sei auch, dass die Beschränkungen für Straßenneubaumaßnahmen damit wieder aufgehoben seien. Seit Jahren war es nur möglich, Straßensanierungen im Bestand oder Straßenumbauten zu fördern, so der Chef der Kreisverwaltung.

 

Bei den anderen geförderten Maßnahmen handelt es sich um die Grunderneuerung verkehrswichtiger Straßen im Zuge der K 23 in Wadersloh und der K 20 in Westkirchen sowie der K 51 zwischen Füchtorf und Versmold sowie ein Straßenausbau der K 50 einschließlich eines Radweges von der Siemensstraße bis zum Abzweig Orkotten in Telgte.

 

Auch in diesem Jahr wird der Kreis Warendorf sich mit Nachdruck für den Ausbau wichtiger Bundes- und Landesstraßen einsetzen. Dabei stehen die Realisierung von notwendigen Ortsumgehungen, die die Einwohner von Staub, Abgasen, Lärm und Erschütterungen entlasten und ein leistungsfähiges Straßennetz für die Wirtschaft im Vordergrund.


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