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Das Münsterland in Berlin: Reiseregion präsentiert sich auf der Tourismusmesse ITB

Gemeinsam stark auf der ITB in Berlin (v.l.): Michael Kösters, Generalbevollmächtigter Münsterland e.V., Klaus Ehling, Vorstand Münsterland e.V., Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf, Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster, Dr. Klaus Effing, Landrat des Kreises Steinfurt, sowie Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer Flughafen Münster/Osnabrück. -(Foto: Münsterland e.V.)

Die Reiseregion Münsterland kann sich sehen lassen: Mit ihren über 4500 Kilometern an abwechslungsreichen Radwegen, wie die 100 Schlösser Route, sowie ihren vielfältigen Reitrouten, darunter die 1000 Kilometer lange Münsterland-Reitroute, lockt die Region Jahr für Jahr mehr Touristen an. Auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin, der weltweit größten Branchenmesse, präsentiert der Münsterland e.V. vom 8. bis 12. März die Stärken des Münsterlandes vor Fach- und Privatbesuchern.


Der Fokus beim Messeauftritt des Münsterland e.V. liegt in diesem Jahr neben den Kernthemen Radfahren und Reiten auf dem ersten „Schlösser- und Burgentag im Münsterland“: Am Wochenende 17./18. Juni werden zahlreiche historische Anlagen zu einem bunten Programm ihre Pforten öffnen – und das teils rund um die Uhr.


Die Landräte Dr. Olaf Gericke (Kreis Warendorf) und Dr. Klaus Effing (Kreis Steinfurt) sowie der Oberbürgermeister der Stadt Münster, Markus Lewe, der insbesondere die Stadt Münster und die Skulptur Projekte präsentiert, werben gemeinsam auf der ITB für die Region und ihre Projekte. Sie verschaffen sich ein Bild über aktuelle Entwicklungen im Tourismus und nutzen ihren Aufenthalt auch dafür, zu schauen, was andere Regionen in die Tourismusentwicklung investieren.

 

Dass das Münsterland zu den immer beliebter werdenden Reisezielen in Deutschland gehört, zeigen auch die seit mehr als zehn Jahren stetig steigenden Tourismuszahlen: So ist auch im Jahr 2016 die Zahl der Übernachtungen in der Reiseregion Münsterland – das sind die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie die Stadt Münster – gestiegen. Laut IT.NRW wuchs die Anzahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,8 Prozent auf gut 3,86 Millionen Übernachtungen. Die Zahl der Gästeankünfte erhöhte sich um 2,4 Prozent auf gut 1,67 Millionen. Punkten kann die Region dabei nach wie vor mit ihren Radwegen: Laut der aktuell veröffentlichten ADFC-Radreiseanalyse 2017 liegt das Münsterland zum wiederholten Male auf Platz zwei der beliebtesten Radreiseregionen in Deutschland.

 

Noch deutlich wichtiger als der Übernachtungstourismus ist der Tagestourismus im Münsterland. So bezifferte das DWIF (Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr) die Zahl der Tagestouristen im Münsterland im Jahr 2014 auf 49,2 Millionen, die durchschnittlichen Tagesausgaben auf 25,20 Euro. Unter der Annahme, dass sich auch die Zahl der Tagesbesucher seit der letzten Erhebung leicht erhöht hat, lässt sich für den Tages- und Übernachtungstourismus der touristische Primärbruttoumsatz 2016 auf etwa 1,785 Milliarden Euro beziffern. Diese Zahlen dürfen allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im Bereich der touristischen Infrastruktur, bei Qualität und Service und im Marketing teils erheblichen Nachholbedarf gibt.

 

Den gelte es nun zu bewältigen: „Gerade in vermeintlich guten Zeiten ist es wichtig, die Weichen für die Zukunft zu stellen“, betont Dr. Effing und erklärt: „Der Münsterland e.V., die Kreise und die Stadt Münster bereiten derzeit umfassende Fördermaßnahmen vor, um die vorhandenen Potenziale in den touristischen Kernkompetenzen Radfahren sowie Schlösser und Burgen weiter auszubauen.“ Auch Landrat Dr. Gericke unterstreicht die nicht zu unterschätzende Bedeutung des Tourismus als wachsenden Wirtschaftsfaktor: „Als Querschnittsbranche ist er weit mehr als ein ‚harter‘ Wirtschaftsfaktor. Attraktive und qualitativ hochwertige Freizeitangebote leisten auch einen wesentlichen Beitrag dazu, dass Einwohner sich wohlfühlen. Gleichzeitig schaffen sie einen Anreiz für dringend benötigte Fachkräfte, in unsere Region zu ziehen.“ „Es wird hier mehr als deutlich, dass andere Regionen, auch im näheren Umfeld wie am Niederrhein, intensiv in die Tourismusentwicklung investieren. Um weiter vorne mit dabei zu sein, müssen auch wir regionsweit handeln. Der Tourist nimmt eine Region als Ganzes wahr und erwartet gleichbleibende Qualität, egal in welcher Stadt oder welchem Kreis er unterwegs ist“, fassen die beiden Landräte zusammen.


Der Münsterland e.V. präsentiert die Besonderheiten des Münsterlandes auf der ITB Berlin in Halle 8.2, Stand 102b. Die Messe ist jeweils von 10 bis 18 Uhr vom 8. bis 10. März für Fachbesucher sowie am 11. und 12. März für Privatleute geöffnet. 

 

 

 


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