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„Unser Dorf hat Zukunft“: Startschuss für Kreiswettbewerb 2017 / Linde in Enniger gepflanzt

Rudolf Fissahn vom Arbeitskreis Dorfentwicklung, Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Berthold Lülf pflanzten in Enniger eine Dorflinde und gaben damit den Startschuss für den Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2017.

Mit der Pflanzung einer Dorflinde an der Alten Vikarie in Enniger fiel am Donnerstagnachmittag (9. Februar) der Startschuss für den Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2017. Rudolf Fissahn vom Arbeitskreis Dorfentwicklung, Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Berthold Lülf pflanzten den Baum unter den Augen vieler Bürgerinnen und Bürger „Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht das Engagement der Dorfbewohner für den Ort“, sagte der Landrat. Allein die Teilnahme sei deshalb schon ein Gewinn für die Dörfer. Enniger wünschte er viel Erfolg für den Wettbewerb.


„Unser Dorf hat Zukunft“ geht in diesem Jahr in die 26. Runde. Insgesamt fünf Dörfer aus dem Kreis nehmen teil – neben Enniger sind diesmal Alverskirchen, Einen/Müssingen, Lette und Sünninghausen dabei. In allen fünf Teilnehmer-Dörfern wird in diesen Wochen zum Auftakt eine Linde gepflanzt. Die Winterlinde war Baum des Jahres 2016. Sie hat einen hohen ökologi­schen Wert. Die Alte Vikarie in Enniger, wo die junge Linde gepflanzt wurde, hat die Kirche der Stadt zur Verfügung gestellt, als diese auf der Suche nach Wohnraum für Flüchtlinge war. Der­zeit wohnt dort eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien.


Der Wettbewerb wird seit 1961 durchgeführt und ist eine einmalige Werbung für die Attraktivität und Lebensqualität der teilnehmenden Dörfer. Er findet alle drei Jahre statt. Sieger im Kreis Warendorf wurde zuletzt Hoetmar (2014). Das Dorf holte anschließend Landesgold (2015) und bekanntlich 2016 sogar Gold auf Bundesebene. Diese Auszeichnung nahm Hoetmar wie berichtet im Januar 2017 auf der Grünen Woche in Berlin entgegen.


Die inhaltliche Ausrichtung des Wettbewerbs hat sich seit 1961 deutlich geändert. Waren es früher vorwiegend gestalterische Dinge wie Blumenschmuck, die im Vordergrund standen, sind es heute vor allem das bürgerschaftliche Engagement und die Gesamtentwicklung des Ortes. Dazu gehören Aspekte wie Familienfreundlichkeit, der Umgang mit dem demographischen Wandel, die Verbesserung der Grundversorgung und die Integration von Neubürgern.


Die Bereisung der teilnehmenden Orte durch die Kreisbewertungskommission findet am 26., 27. und 28. Juni statt. Enniger besucht die Kommission am Dienstag, 27. Juni, in der Zeit von 14.30 bis 16.30 Uhr. Der Sieger des Kreiswettbewerbs nimmt 2018 am Landeswettbewerb teil.

 

 


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