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XV. Ortsumgehungen, Kreisstraßen und der Ausbau des Radwegenetzes

Während der vergangenen 40 Jahre wurden im Kreis zahlreiche Ortsumgehungen gebaut, um die Kommunen vom zunehmenden Durchgangsverkehr zu entlasten. Einige zentrale Projekte waren die Fertigstellung der Ortsumgehungen von Drensteinfurt

(B 58) und von Füchtorf (B 475) in den Jahren 1988 und 1991, die Eröffnung der Umgehungsstraße von Telgte 1986, von Everswinkel (L 793) 1989, von Ahlen-Dolberg und Sassenberg 1992 und schließlich von Ennigerloh und Vadrup im Jahr 2005.

 

In direkter Trägerschaft des Kreises befinden sich die Kreisstraßen, deren Ausbau und Unterhaltung die Aufgabe von Politik und Verwaltung ist. Seit der kommunalen Neugliederung werden sie systematisch den sich veränderten Anforderungen des Straßenverkehrs angepasst.

 

Darüber hinaus wurden auch neue Kreisstraßen gebaut. Bedeutende Baumaßnahmen waren der 1993 abgeschlossene Bau der K 3 zwischen Warendorf und Everswinkel, sowie die um die Jahrtausendwende entstandenen ortsnahen Umgehungsstraßen der

K 17 in Telgte und der K 30 in Oelde.

 

Einhergehend mit dem Ausbau der Kreisstraßen wuchs dem Bau von Radwegen eine immer wichtigere Bedeutung zu. Betrug die Gesamtlänge der Radwege an Kreisstraßen 1974 noch weniger als 20 Kilometer so besitzt der Kreis heute ein straßenbegleitendes Radewegenetz von mehr als 150 Kilometern. Damit sind heute mehr als 40 % der Kreisstraßen mit Radwegen versehen.

Einweihung der Telgter Umgehungsstraße

Einweihung der Telgter Umgehungsstraße [XV/2; WN 14.11.1986]

Am 13. November 1986 wurde die Telgter Umgehungsstraße, die so genannte Osttangente, nach jahrzehntelanger Planung und rund zweijähriger Bauzeit dem Verkehr übergeben. Die rund 3,75 Kilometer lange Straße wird als „Jahrhundert-Bauwerk“ von der erleichterten Bevölkerung gefeiert. 

Neuer Radweg an der K 20

Bau des Radwegs entlang der K20 [XV/4; Kreis Warendorf, Pressestelle]

Durch eine Trennung von Kraftverkehr und Fahrradfahrern wurde insbesondere eine Erhöhung der Verkehrssicherheit, gerade für Schulkinder angestrebt. Seit Ende der 1980er Jahren drängt auch der Tourismussektor auf eine Verbesserung des Radwegenetzes, um den Kreis für den Fremdenverkehr attraktiver zu gestalten. Neben dem Kreis sind es die Kommunen, die das Radwegenetz erheblich erweitert haben. Darüber hinaus engagieren sich auch Radwegeinitiativen in den Städten und Gemeinden des Kreises ehrenamtlich für die Erweiterung des Radwegenetzes. Das Bild zeigt die Bauarbeiten des Radweges an der K 20 zwischen Everswinkel und Hoetmar.

Die Straßenwärter am Warendorfer Bauhof

Die Kreisstraßen mit einer Gesamtlänge von 365 Kilometern haben sich in ihrem Umfang trotz der vielen Baumaßnahmen kaum verändert. Dies hängt mit der Umstufung vorhandener Straßen zusammen. Die Kreisstraßen werden von den Mitarbeitern an den beiden Bauhöfen in Beckum und Warendorf in Stand gehalten.

 

 

Straßenwärter am Bauhof in Warendorf [XV/3; Kreis Warendorf, Amt für Umweltschutz]
Straßenwärter am Bauhof in Beckum [XV/3; Kreis Warendorf, Amt für Umweltschutz]

Freigabe der K 2n in Ennigerloh

Freigabe der K 2n in Ennigerloh [XV/5; Kreis Warendorf, Pressestelle]

Nach nur acht Monaten Bauzeit wurde im Oktober 2005 der erste Bauabschnitt der K 2n in Ennigerloh mit einer Länge von 1,5 Kilometern sowie ein begleitender Rad- bzw. Gehweg für den Verkehr freigegeben. Zu sehen sind der Ennigerloher Bürgermeister Berthold Lülf (2.v.r.), links von ihm Landrat Dr. Wolfgang Kirsch, links daneben Herr Dombrink (FWG, Ennigerloh) und Guido Gutsche (CDU, Ennigerloh). 

Ausbau der K 4

Die K4 nach dem Ausbau [XV/6; Kreis Warendorf, Amt für Umweltschutz]

Die Kreisstraße 4 verbindet auf kürzester Strecke die Orte Ahlen und Sendenhorst. Sie wurde in drei Bauabschnitten zwischen 2005 und 2011 bedarfsgerecht ausgebaut. Gleichzeitig wurde die Verkehrssicherheit von Radfahrern und Passanten durch die Anlegung eines straßenbegleitenden Rad- und Gehweges erhöht. Das Bild zeigt den Übergangsbereich zwischen dem bereits ausgebauten II. und dem nicht ausgebauten III. Bauabschnitt.