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Menschen mit Behinderungen suchen Arbeitsplätze

Über die Leistungen an Arbeitgeber informiert der Flyer „Menschen mit Behinderungen im Beruf“. Das Faltblatt präsentieren (v.l.): Matthias Wehkamp (Integrationsfachdienst im Kreis Warendorf), Richard Uhkötter (Kreis Warendorf, Sozialamt), Wolfgang Abeln (Agentur für Arbeit Ahlen-Münster) und Jürgen Tiggemann (Jobcenter Kreis Warendorf).

Flyer informiert über Leistungen und Beratungsangebote

 

Menschen mit Behinderungen sind immer noch häufiger arbeitslos als andere Bevölkerungsgruppen. Dabei gibt es eine Vielzahl an Unterstützungsangeboten, die die Entscheidung für eine Einstellung oder Weiterbeschäftigung erleichtern. „Viele Arbeitgeber wissen gar nicht, dass es vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote gibt“, berichtet Richard Uhkötter vom Sozialamt des Kreises Warendorf. Ein Flyer für Arbeitgeber im Kreis schließt jetzt diese Informationslücke.

 

Die Fachstelle behinderte Menschen im Beruf im Kreissozialamt hat das Faltblatt herausgegeben. Beteiligt waren das Jobcenter Kreis Warendorf, die Arbeitsagentur Ahlen-Münster sowie das LWL-Integrationsamt und der Integrationsfachdienst. Der Flyer zeigt die wichtigsten Ansprechpartner und Leistungen im Überblick.

 

Bei der Erarbeitung des Inklusionsplans für den Kreis Warendorf wurde intensiv darüber diskutiert, wie die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an allen Lebensbereichen – also auch am Arbeitsmarkt – realisiert werden könnte. Dabei wurde deutlich, dass Menschen mit Behinderungen oft weniger zugetraut wird und sie mit Vorurteilen konfrontiert sind. „Die Beratungsangebote sollen solche Vorurteile abbauen und aufklären. Es geht darum, Mut zu machen. Wir möchten den Blick öffnen für die individuellen Stärken der Menschen“, sagt Matthias Wehkamp vom Integrationsfachdienst im Kreis Warendorf. Neben körperlichen Behinderungen können es Sinnesbehinderungen oder psychische Erkrankungen sein, die den Zugang zum Arbeitsmarkt erschweren. In vielen Berufen spielt aber beispielsweise eine körperliche Behinderung gar keine entscheidende Rolle. Oft können auch technische Hilfsmittel bestehende Beeinträchtigen ausgleichen – wie z.B. der Einbau eines Bildschirmlesegerätes für einen sehbehinderten Mitarbeiter. Zumal das Thema immer wichtiger werde. Denn dadurch, dass in vielen Betrieben die Belegschaften älter werden, gibt es einen höheren Anteil von Menschen mit Behinderungen. Und vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftebedarfs können und wollen viele Arbeitgeber auf das Potential der Menschen mit Behinderungen ganz einfach nicht verzichten.

 

Der Flyer ist als Lotse zu den unterschiedlichen Ansprechpartnern und Unterstützungsangeboten gedacht. Er ist ab sofort bei den genannten Ansprechpartnern erhältlich und auch Initiates file downloadhier online abrufbar.