Sie sind hier: Startseite / Bildung / Medienzentrum  / Medienverleih / Neue Spielfilme (als DVDs) im Verleih
Suchbegriff:  

Energiebericht

Der Energiebericht für die Immobilien des Kreises Warendorf für den Zeitraum 1992 - 2007. Dieser liegt im pdf-Format (2,5 MB) vor. [Zum Download]

KFZ-Zulassung

Wunschkennzeichen

Willkommen in der KFZ-Zulassung. Mit vielfältigen Online-Angeboten für Händler und Bürger. [ausführlich]

46 41302 Die Wolke

 

Ein Störfall im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld südöstlich von Frankfurt erschüttert das Land. Eine riesige radioaktive Wolke tritt aus und treibt auf den kleinen Ort Schlitz zu, nicht weit von Bad Hersfeld gelegen. Alle, die in unmittelbarer Nähe des Kernkraftwerks leben, sind sofort verstrahlt, in kurzer Zeit sind 38 000 Menschen tot. Alle etwas weiter entfernt lebenden Menschen versuchen zu fliehen. Auch Hannah, ein 16 jähriges Mädchen, und ihre große Liebe Elmar, ein Klassenkamerad, bemühen sich in dem Chaos einer sich auflösenden Ordnung, dem schrecklichen Schicksal zu entkommen. Elmar schafft es in letzter Sekunde, Hannah jedoch wird kontaminiert. Sie ist gezeichnet, vermutlich für immer. Doch ihre junge Liebe, ebenso großartig wie verzweifelt, führt sie wieder zusammen, gegen jede Vernunft. Elmar besucht Hannah im Sicherheitstrakt eines Sanatoriums, berührt sie, liebt sie - und stellt fest, dass er auf der Flucht selbst verseucht wurde. Doch so verzweifelt ihre Situation auch zu sein scheint: Ihre Liebe hilft ihnen, alle Widerstände zu überwinden. Sie mögen nicht ewig leben, mögen immer wieder kämpfen um ein wenig Hoffnung - am Ende haben sie sogar die Gewissheit, dass ein kürzeres Leben mit einer erfüllten und echten Liebe mehr ist, als die meisten Menschen je erfahren können.

 

Die Verschränkung von Liebesdrama und Katastrophenfilm ermöglicht es, über ein persönliches Schicksal das Gefährdungspotenzial der Kernenergie zu verdeutlichen. Gegenüber der Buchvorlage von Gudrun Pausewang, die diese unmittelbar nach den Ereignissen von Tschernobyl verfasst hatte, verschiebt der Film seinen Schwerpunkt von der Schilderung des Störfalls und seinen katastrophalen Folgen hin zur neu erdachten Liebesgeschichte. Sie wird ganz aus der Perspektive der Protagonistin erzählt. Trotz einiger dramaturgischer Schwachstellen und Handlungsbrüche erzeugen einige starke Szenen unmittelbare Betroffenheit und regen zur weiteren Auseinandersetzung über die Gefahren der friedlichen Nutzung der Atomkraft und die Folgen einer Massenpanik an.

 

Länge: 105 Minuten

Adressaten: Sek. I und II ab 7. Schuljahr 

FSK: 12

 

46 42842 Buddenbrooks

 

Ein Film über den Aufstieg und Fall einer deutschen Familie an der Zeitenwende zur Moderne Lübeck in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die alteingesessene Kaufmannsfamilie von Konsul Jean (Armin Mueller-Stahl) und Konsulin Bethsy Buddenbrook (Iris Berben) hat im Getreidehandel über Generationen ihr Glück gemacht und genießt, gesellschaftlich anerkannt, mit ihren drei Kindern Thomas (Mark Waschke), Christian (August Diehl) und Tony (Jessica Schwarz) das Leben einer wohlhabenden Patrizierfamilie in einer aufstrebenden Wirtschaftsmetropole.

Im Universum der Buddenbrooks ist das Private mit dem Geschäftlichen untrennbar verbunden, Familie und Firma sind eins. Persönliche Bedürfnisse treten hinter den sozialen Status zurück. Die Lebenswege der drei Buddenbrook-Erben sind vorbestimmt: Von den Söhnen wird das Erlernen des Kaufmannsberufs und seine Ausübung zum Wohle der Firma erwartet, für Tochter Tony ist eine standesgemäße Ehe vorgesehen.

Als der Patriarch Jean stirbt, beginnt der Stern der Familie Buddenbrook langsam zu sinken. Die lebensfrohe Tony hat ihre - unstandesgemäße - große Liebe geopfert und sich, den Eltern zuliebe, in die Ehe mit dem Hamburger Kaufmann Grünlich (Justus von Dohnányi) gefügt, der sich als Betrüger und Mitgiftjäger entpuppt. Auch eine zweite Verbindung schlägt fehl. Christian, der jüngste Sohn, ist den Anforderungen eines Lebens nach Art der Buddenbrooks nicht gewachsen und flüchtet sich in künstlerische Zerstreuung und amouröse Abenteuer. Und Thomas (Mark Waschke), der Älteste, versucht mit aller Kraft, das geschäftliche Geschick festzuhalten und Glück und Wohlstand seiner Familie zu bewahren. Im Innersten ist er jedoch zutiefst erschöpft von der zehrenden Verantwortung für Beruf und Familie. Seine schöne Frau Gerda (Léa Bosco) lebt nur für ihre Musik und gibt diese Liebe zu Thomas' Unmut an den gemeinsamen Sohn Hanno (Raban Bieling) weiter, der für den Kaufmannsberuf völlig ungeeignet scheint.

Sind es zunächst nur kleine Momente der Schwäche, so nimmt das bewegende Familienschicksal unerbittlich seinen Lauf. Die einst strahlende Patrizierdynastie zerbricht langsam am Lebenskonflikt zwischen geschäftlichen Interessen und Streben nach persönlichem Glück…

 

Länge: 145 Minuten

Adressaten: Sek. I ab 9. Schuljahr

FSK: 6

 

46 42433 Königreich Arktis

 

KÖNIGREICH ARKTIS zeigt zwei tierische Stars, das Eisbärenmädchen Nanu und das Walrossmädchen Seela, in einer Geschichte über besonderen Familienzusammenhalt, Mut und Überlebensinstinkt. Realistisch, spannend und hautnah begleitet die Kamera die zunächst noch kleinen, süßen und hilflosen Jungtiere Nanu und Seela, die von ihren Müttern liebevoll beschützt und im Kreise ihrer Cousins, Großmütter, Großväter, lieber Tanten und böser Onkel auf das Überleben vorbereitet werden. Nahezu heldenhaft entwickeln sie sich zu überlebenswilligen Giganten, umgeben von Polarfüchsen, Seehunden, Möwen, anmutigen Narwalen und Dickschnabellummen. Nanus und Seelas Familien mögen in der Natur Rivalen sein, doch eines haben sie gemeinsam - sie müssen sich der Natur anpassen und neue Wege gehen. So schnell der Winterspeck sie tragen kann.

KÖNIGREICH ARKTIS erzählt eine Geschichte über besonderen Familienzusammenhalt, in der Mut und außergewöhnlicher Überlebensinstinkt gezeigt werden. Sie nimmt Zuschauer jeden Alters mit auf eine abenteuerliche Reise in das Reich aus Eis am Ende der Welt. Dort machen das Eisbärmädchen Nanu und das Walrossmädchen Seela ihre ersten Schritte in eine neue Welt, in der die alten Überlebensgewohnheiten ihrer Vorfahren vor Veränderungen stehen.

Über 15 Jahre wurde an der Fertigstellung des Films gearbeitet, der in atemberaubenden und gefühlvollen Bilder die Schönheit aber auch die Gefahren zeigt, die an diesem beeindruckenden und mysteriösen Ort der Erde zu finden sind.
Die Eisbären und Walrösser sind umgeben von kristallenen Eisschollen; begleitet von schnellen weißen Füchsen, gejagten Seehunden, wachsamen Möwen, anmutigen Narwalen - den "Einhörnern" des Nordens - und Dickschnabellummen, die durch die Lüfte fliegen und in den Ozean eintauchen.
Geführt vom instinktiven Wissen ihrer liebevollen und beschützenden Mütter, beginnen Nanu und Seela ihre gefrorene Welt zu erkunden. Ständig entdecken sie etwas Neues und sammeln umwerfende und überraschende neue Erfahrungen. Dabei entwickeln sie Stärke und einen unbezähmbaren Überlebenswillen.

Eisbären und Walrösser sind in einer Zeit geboren, in der sie nicht nur mit extremen Naturbedingungen konfrontiert werden, wie schon ihre Vorfahren, sondern auch mit einer wachsenden Veränderung, die das Leben zukünftiger Generationen beeinflussen könnte: das Eis, aus dem ihr Reich besteht, geht zurück.
Diese Giganten des Nordens mögen in der Wildnis Rivalen sein, doch eines haben sie gemeinsam: Sie müssen sich der Natur anpassen und neue Wege gehen.

 

 

Länge: 90 Minuten

Adressaten: Sek. I

FSK: 6

 

4642670 Unsere Erde

 

Der Film zeigt Aufnahmen von Wildtieren, die fernab menschlicher Zivilisation leben. Außerdem beschreibt der Film die Pflanzenwelt der verschiedenen Klimazonen der Erde und gibt Informationen zur Geschichte des Lebens auf der Erde, vor allem über die Entstehung und Wirkung der Jahreszeiten auf die Tier- und Pflanzenwelt.

Die Reise beginnt 1.200 km südlich des Nordpols. Im März, wenn die Polarnacht endet, verlässt eine Eisbärenmutter zum ersten Mal mit ihren Jungen ihre Höhle, während ein Eisbärenmännchen auf den schmelzenden Eisschollen auf Nahrungssuche geht. 1600 km südlich des Nordpols beginnt die Tundra, wo Wölfe den riesigen Karibu-Herden folgen. Die nächste Station ist die Taiga, die größte Nadelbaumregion der Welt, wo Luchse und der extrem seltene Amurleopard zu Hause sind. Anschließend werden Tierarten in der gemäßigten Laubwaldzone gezeigt, unter anderem eine Mandarinente, deren Junge sich wagemutig zum ersten Mal aus ihrer Baumhöhle auf den Boden herunterfallen lassen. Im Himalaya müssen Jungfernkraniche einen gefährlichen Flug von Tibet nach Indien in 8.000 Metern Höhe vorbei an den höchsten Bergen der Welt überstehen, um zu ihren Überwinterungsgebieten im Süden zu gelangen. Im tropischen Regenwald Papua-Neuguineas werden Paradiesvögel bei ihrer auffälligen Balz gezeigt. In der Kalahari müssen Elefanten- und Kaffernbüffelherden lange Wanderungen bis zu den Wasserquellen des Okavango auf sich nehmen, um die Trockenzeit zu überstehen. Es wird eine nächtliche Elefantenjagd gezeigt, wo ein Löwenrudel von 30 Tieren eine Elefantenkuh mit ihren Jungen angreift. Anschließend geht es in die Meere, wo mit Hilfe einer computergesteuerten Kamera ein Weißer Hai bei der Robbenjagd dargestellt wird. Die Kamera folgt den Fächerfischen beim Fischfang und einer Buckelwalmutter mit ihrem Jungen zu den Krillgründen im Südpolarmeer. Von den Adeliepinguinen in der Antarktis geht es nach dem Beginn des Südpolarwinters zurück zum Sommer am Nordpolarkreis, wo ein abgemagertes Eisbärmännchen auf seiner verzweifelten Suche nach Beute vergeblich eine Walrossherde angreift und schließlich an Entkräftung stirbt.

Der Film endet mit dem Appell, Maßnahmen gegen die Globale Erwärmung zu ergreifen, da Forscher schon jetzt ein Aussterben der wilden Eisbärenpopulationen für das Jahr 2030 befürchten und ein Anstieg der Ozeantemperaturen zum Aussterben des für weite Teile der Meerespopulation lebensnotwendigen Krills führt.

 

Mit Kosten von 30 Millionen Euro ist Unsere Erde einer der aufwändigsten Naturfilme. Die Dreharbeiten dauerten vom 10. Oktober 2003 bis zum 16. September 2006. Über 40 Kamerateams speicherten 1000 Stunden Filmmaterial, das an über 4.000 Drehtagen entstand. Die mehr als 200 Drehorte lagen in 26 Ländern der Erde.

 

 

Länge: 95 Minuten

Adressaten: Sek. I und II

FSK: 6

 

46 42238 Delphin-Sommer

 

Nathalie gehört mit ihrem Stiefvater Gregor und ihrer Mutter Caroline der streng religiösen Gemeinschaft "Kirche des Herrn" an. Als Gregor eine Stelle als Anwalt in der Religionsgemeinschaft bekommt, zieht die Familie aus der Provinz nach Berlin. Nathalie, bisher wohlbehütet in einer Mädchenschule untergebracht, soll nun eine normale Oberschule besuchen.

 

Sie freundet sich mit Sibille an, die zusammen mit ihrer Mutter Margot ebenfalls Angehörige der Religionsgemeinschaft sind. Sibille hat jedoch die Regeln und Vorgaben der Religionsgemeinschaft satt und will ihren eigenen Weg gehen. Als Nathalie zudem den Skateboarder Gabriel kennenlernt und plötzlich ihr leiblicher Vater Michael vor ihr steht, beginnt auch sie, das Leben in der dieser religiösen Gemeinschaft zaghaft zu hinterfragen.

 

Gabriel kann Sibille einen Ausbildungsplatz in Zürich vermitteln, die prompt alles Nötige für ihre Flucht vorbereitet. Als ihre Mutter davon erfährt, sperrt sie Sibille in ihr Zimmer und ruft Natalies Stiefvater an, der ihr Gott wieder näherbringen soll. Sibille sieht keinen Ausweg mehr und stürzt sich aus dem Fenster. Nathalie gerät innerlich immer mehr unter Druck und fällt innerhalb der Religionsgemeinschaft immer öfter unangenehm auf. Wegen des einsetzenden familiären Stresses versucht sie, bei ihrem Vater unterzukommen. Kurz darauf steht die Polizei vor der Tür und liefert Nathalie aus. Sie wird vom Gemeindevorsteher verprügelt.

 

Um ihre Tochter zu retten, gibt Caroline vor, Natalies kleine Schwester wäre krank und bittet Gregor mit ihr ins Krankenhaus zu fahren. Caroline geht ein letztes Mal zu ihrer Tochter und wünscht ihr viel Glück. Nathalie wird von ihrem Vater und Gabriel abgeholt. Sie fahren auf der Autobahn einem neuen Leben entgegen.

 

Länge: 85 Minuten

Adressaten: Sek. I ab 8. Schuljahr

FSK: 12

 

46 32371 Stauffenberg

20. Juli 1944, 0:15 Uhr: Mit dem Ruf "Es lebe unser heiliges Deutschland" auf den Lippen stirbt Claus Schenk Graf von Stauffenberg durch die Gewehrsalven eines Wachbataillons. Dies ist die Geschichte hochrangiger Offiziere der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Die Geschichte von Männern, die Adolf Hitler anfangs aufgeschlossen gegenüber standen, dann aber an ihm zweifelten - und sich schließlich zum Widerstand entschlossen. Ein Widerstand, der im Attentat vom 20. Juli 1944 seinen tragischen Höhepunkt fand. Und der aufs engste mit der Person des jungen Offiziers Claus Schenk Graf von Stauffenberg verbunden ist.

 

"Stauffenberg" ist ein aufwändig produzierter Fernsehfilm zum 60. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Hitler am 20. Juli 1944. Doch Regisseur Jo Baier zeichnet hier nicht nur die Ereignisse des 20. Juli 1944 nach, sondern zeigt im ersten Drittel des Films auch die Vorgeschichte. Denn Stauffenberg und seine späteren Verbündeten stehen Hitler zunächst eher aufgeschlossen gegenüber. Der Tag des Attentats steht dann natürlich im Mittelpunkt. Die "Operation Walküre", die zur Entmachtung Hitlers führen soll, startet, als Stauffenberg (mit Sebastian Koch glänzend besetzt) mit seinem Adjutanten ins Führerhauptquartier aufbricht. Im Gepäck hat er die Bombe, die dem Grauen der NS-Diktatur ein Ende bereiten soll. Doch verschiedenste Details des Plans schlagen fehl. Hitler entgeht dem Attentat. Kurz nach Mitternacht stirbt Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg dann mit dem Ruf "Es lebe unser heiliges Deutschland" in den Gewehrsalven des Exekutionskommandos.

 

"Stauffenberg" ist ein spannend erzählter Spielfilm mit Doku-Charakter, der bis in die kleinste Nebenrolle mit tollen Schauspielern glänzt und mit einer ungeheueren Detailfülle überzeugt.

 

Länge: 90 Minuten

Adressaten: Sek. I und II ab 7. Schuljahr

FSK: 12