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Kommunale Koordinierung Übergang Schule–Beruf im Kreis Warendorf

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit den Partnern im Ausbildungskonsens den Übergang Schule – Beruf in NRW flächendeckend und systematisch neu gestaltet. Unter dem Motto „Kein Abschluss ohne Anschluss“ nimmt das neue Konzept alle Jugendlichen in den Blick und will mit einer systematischen Studien- und Berufsorientierung ab Klasse 8 zu konkreten Anschlussperspektiven verhelfen. Darüber hinaus sieht das Landesprogramm eine Systematisierung des Übergangs von der Schule in den Beruf und/oder Studium durch klare und übersichtliche Angebotsstrukturen sowie eine Steigerung der Attraktivität und Weiterentwicklung des dualen Ausbildungssystems vor.

 

Die Koordinierungsaufgaben erfolgen auf Kreisebene, in enger Abstimmung mit den beteiligten Akteuren. Dazu wurde Anfang 2013 im Kreis Warendorf die Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf eingerichtet: Die „KoKo“ koordiniert die Reformaufgaben des Landesprogramms im Kreis Warendorf und bildet die Schaltstelle für alle beteiligten Akteure.

 

 

Aktuelles

Berufsfelderkundung in der Hirsch-Apotheke in Beckum

Fachtag Angebote der inklusiven Berufs- und Studienorientierung

Informierten über die Berufsorientierung für junge Menschen mit besonderen Förderbedarfen (v.l.): Laura Schlingmann (Jobcenter Kreis Warendorf), Georg Schwake (Leiter Hof Lohmann), Aynur Tur (Kommunale Koordinierung), Daniel Bögge (Jugendamt Kreis Warendorf), Pia Henneken (Kommunale Koordinierung), Kristina Steffen (STAR-Koordinatorin, LWL), Jutta Brambring (Schulaufsicht), Thomas Deutmeyer (KAoA-Berufswahlkoordinator), Heinz Linnemann (Agentur für Arbeit Ahlen-Münster), Jutta Rohoff-Schaden (Kommunale Koordinierung) und Dietmar Schade (Schulaufsicht).

Einen umfassenden Überblick über die Angebote der inklusiven Studien- und Berufswahlvorbereitung erhielten Vertreterinnen und Vertreter aller weiterführenden Schulen aus dem Kreis Warendorf bei einem Fachtag auf dem Hof Lohmann. Etwa 90 Teilnehmer waren dazu in die Zweigstelle der Freckenhorster Werkstätten gekommen. Ziel der Veranstaltung war es, über die vielfältigen Angebote im Bereich des Übergangs von der Schule in den Beruf für junge Menschen mit besonderen Förderbedarfen – u.a. auch Behinderung und chronischen Erkrankungen – zu informieren.


Organisiert und initiiert wurde diese in NRW bisher einmalige Veranstaltung von der Kommunalen Koordinierungstelle im Übergang Schule – Beruf, der Koordinierungsstelle „Schule trifft Arbeitswelt“ (STAR) des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Münster und der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster gemeinsam mit der Schulaufsicht für den Kreis Warendorf, dem Jobcenter und dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien des Kreises Warendorf. Hintergründe sind die Beteiligung aller Schulen im Kreis Warendorf am Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) sowie die verstärkte Umsetzung von Inklusion in den Schulen. „Die große Nachfrage sowie die hohe Anzahl der Teilnehmenden zeigen, wie wichtig das Thema Berufs- und Studienwahl für die Schulen im gemeinsamen Lernen ist“, sagte Jutta Brambring, Schulrätin für den Kreis Warendorf, bei der Eröffnung.


Moderiert von Kristina Steffen, Koordinatorin beim LWL, und Jutta Rohoff-Schaden, Leiterin der Kommunalen Koordinierungsstelle im Übergang Schule – Beruf beim Kreis Warendorf, stand der Vormittag ganz im Zeichen von Informationen durch Experten zu folgenden Fragen:

·        Welche Angebote macht die Reha-Beratung der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung?

·        Welche Hilfen bietet das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien beim Übergang Schule – Beruf an?

·        Welche Förderung gibt es durch das Landesvorhaben KAoA vor?

·        Welche Möglichkeiten gibt es für Studieninteressierte mit Beeinträchtigung – und wo gibt es deutliche Abgrenzungen?


Diese und weitere Fragen wurden in Vorträgen beantwortet. In anschließenden Arbeitsforen fand ein intensiver Austausch statt, Einzelfragen wurden geklärt – und an Praxisbeispielen näher erläutert.


„Ein alles in allem runder Tag, an dem das Ziel, einen Überblick über die Angebotsvielfalt zu bieten und die Schülerinnen und Schüler verstärkt in den Blick zu nehmen, denen Berufswahl und -orientierung schwerfällt, einen großen Schritt nähergekommen ist“, zogen am Ende nicht nur Heinz Linnemann, Reha-Berater der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster, und die Kommunale Koordinierung ein positives Fazit.

 

 

Fachtag Angebote inklusiver Berufs- und Studienorientierung - Präsentationen zu den Fachvorträgen zum Download

 

     

Weiterführende Literatur

Unterrichtsentwicklung - Schülerinnen und Schüler mit chronischen Erkrankungen

Herausgeber: Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM)

Ansprechpartnerin: Christiane Winter-Witschurke, Referentin für sonderpädagogische Förderung, LISUM,

E-Mail: christiane.winter-witschurke@lisum.berlin-brandenburg.de

Bestellungen an poststelle@lisum.berlin-brandenburg.de

© Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM); 1. Auflage – Dezember 2010

ISBN 978-3-940987-60-0

www.bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/schule/Hilfe_und_Beratung/Schule_und_Krankheit/pdf/Schule_und_Krankheit.pdf

 

 

Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) vom Deutschen Studentenwerk in Berlin (DSW):  http://www.studentenwerke.de/de/behinderung und http://www.studentenwerke.de/de/content/studium-und-behinderung-1 (Download Handbuch Studium und Behinderung)