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Zahlenspiegel 2014

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Interkulturelle Öffnung ein zentrales Thema in der Altenpflege

Freuten sich über das große Interesse am Fachtag Alter(n) in Vielfalt: Annette Wernke (Demenz-Servicezentrum Münsterland), Prof. Dr. Andrea Zielke-Nadkarni (FH Münster), Susanne Festge (stellv. Landrätin), Edeltraud Stecher-Breckner (Forum für eine kultursensible Altenhilfe), Ayse Tüney-Gülmez (Integrationsrat Beckum), Ulrike Klemann (Caritasverband im Kreisdekanat Warendorf e.V.), Verena Schulte-Sienbeck (Kreissozialamt) sowie Gabi Klatt (AWO Unterbezirk Hamm-Warendorf). Es fehlen im Bild: Ugur Dogan (Integrationsrat Ahlen) und Reinhard Streibel (Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte).
Etwa 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zu dem vom Kreis Warendorf veranstalteten Fachtag ins Haus Siekmann nach Sendenhorst gekommen.

Immer mehr hilfe- und pflegebedürftige Menschen mit Zuwanderungsgeschichte werden in den kommenden Jahren im Kreis Warendorf leben. Deshalb spielen älter werdende Menschen mit Migrationshintergrund im Integrationsplan des Kreises eine wichtige Rolle. "Alter(n) in Vielfalt - Kultursensibilität in Al­tenhilfe und -pflege" - so lautete der Titel einer Fachtagung, die der Kreis jetzt zu dem Thema in Sendenhorst veranstaltete.

Fach- und Führungskräfte aus der stationären und ambulanten Pflege, Vertreter von Integrationsräten und ehrenamtlichen Vereinen, aber auch Integrations­lotsinnen und -lotsen und Mitglieder von Seniorenbeiräten und -ge­meinschaften sowie Mitarbeiterinnen von Städten und Gemeinden waren zu der Veranstaltung gekommen.

"Die Gruppe der älteren Menschen mit Migrationshin­tergrund ist momentan noch relativ klein. Sie wird in den kom­menden Jahren aber deutlich wachsen. Da ist es wichtig, dass die Angebote der Alten­hilfe und -pflege diese Gruppe erreichen", sagte die stellvertretende Landrätin Susanne Festge. Sie begrüßte ebenso wie Ugur Dogan, Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Ahlen, und Ayse Tüney-Gülmez, stellvertretende Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Beckum, die etwa 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Bei der Fachtagung im Haus Siekmann zeigte sich, dass es bereits viele Aktivitäten gibt, die dazu beitragen sollen, die Situation von pflegebedürftigen Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Die Ausbildung von De­menzbegleitern oder die Durchführung von speziellen Kursen für pflegende An­gehörige mit Zuwanderungsgeschichte nannte Susanne Festge als Beispiele. Dass man in diesem Bereich in Zukunft mehr tun müsse, wurde in den Fachvorträgen deutlich. Prof. Andrea Zielke-Nadkarni vom Fachbereich Pflege und Gesundheit der FH Münster berichtete, wie ein Konzept für kultursensible Versorgung in der Altenhilfe und -pflege funktionieren kann.

 

Im zweiten Vortrag schilderte Edeltraud Stecher-Breckner vom Forum für kultursensible Altenhilfe Beispiele aus der Region West. In den anschließenden Workshops ging es um die Themen Interkulturelle Öffnung der Einrichtungen und Dienste, Demenz und Migration sowie Kultursensible Pflege in der Praxis.

 

Das komplette Tagungsprogramm finden Sie Initiates file downloadhier.


Die Vortrags- und Workshop-Präsentationen können hier heruntergeladen werden: