EA Münsterland: Lotse für Dienstleister
Der
Einheitliche Ansprechpartner Münsterland unterstützt Sie bei allen Verwaltungs- und Antragsverfahren zur Aufnahme und Ausübung einer Dienstleistungstätigkeit in den von der EU-Dienstleistungsrichtlinie genannten Fällen. Für Sie als Dienstleistungserbringer bedeutet das eine erhebliche Vereinfachung der Antrags- und Genehmigungsverfahren! Sie müssen nur noch mit einer Verwaltungsstelle in Kontakt treten und diese kümmert sich für Sie um die weitere Kommunikation mit allen anderen zuständigen Behörden!
FAMILIE - ARBEIT - MITTELSTAND im Münsterland
Das Projekt FAMM verfolgt seit dem 8. Juli 2008 eine gemeinsame münsterlandweite Strategie zur nachhaltigen Verbesserung der Vereinbarkeit von Familien- und Arbeitsleben im ländlichen Raum.
[ausführlich]
Soziale Netzwerke im Internet: Was muss Schule wissen?

- An dem Fachtag wirkten mit, v.l: Magdalena Knipping (Kompetenzteam für Lehrerfortbildung, Kreis Warendorf), Judith Halmanns (Schulpsychologische Beratungsstelle des Kreises), Ariane Wessels (Jugendamt Beckum), Moderator Frank Haberstroh (Radio WAF), Ulrike Gerhards (Jugendamt Ahlen), Martin Decker (Regionales Bildungsbüro), Karina Cajo (Kreispolizei), Marketingfachmann Mark Broks, Gabriele Wessel (Kreisjugendamt), Ralf Große-Westerloh (Kreismedienzentrum) und Medienpädagoge Johannes Wentzel.
Regionales Bildungsbüro des Kreises Warendorf veranstaltete Fachtag für Lehrer und Schulsozialarbeiter
Der Wissensdurst zu den Themen Soziale Netzwerke, Cybermobbing und anderen Risiken im Internet war riesig. Zahlreiche Anregungen und Informationen dazu erhielten 60 Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulsozialarbeiter aller Schultypen bei einem Fachtag unter der Überschrift: "Soziale Netzwerke im Internet: Was muss Schule wissen?". Das Regionale Bildungsbüro des Kreises Warendorf und weitere Kooperationspartner hatten dazu eingeladen.
Der Fachtag wurde gefördert durch das Projekt zur Medienkompetenz der Landesanstalt für Medien NRW und fand im Berufskolleg Beckum statt. Als Referenten standen Medienpädagoge Johannes Wentzel, Marketingfachmann Mark Broks, Karina Cajo vom Kommissariat Kriminalprävention der Kreispolizei und Ulrike Gerhards vom Jugendamt Ahlen zur Verfügung.
Erwin Wekeiser, Leiter des Berufskollegs Beckum, und Moderator Frank Haberstroh (Radio WAF) betonten zum Auftakt die Bedeutung der Sozialen Netzwerke für Jugendliche. Damit müssten sich auch Schule und Gesellschaft aktiv befassen.
"Es ist wichtig, die Lehrerschaft für diese Themen zu sensibilisieren - und zwar schon ab der Grundschule", sagte Organisator Martin Decker vom Regionalen Bildungsbüro. Umso mehr freute er sich, dass unter den Teilnehmern auch zahlreiche Grundschullehrerinnen und -lehrer waren. "Erfahrungsgemäß beginnt die Nutzung von sozialen Netwerken im Internet häufig bereits in der dritten Klasse. Um Altersgrenzen zu umgehen, melden sich Kinder oft über ältere Geschwister oder Freunde bei Sozialen Netzwerken an und nutzen diese als Plattformen für Kontakte und ihre Außendarstellung", berichtete Johannes Wentzel. Facebook darf offiziell erst ab 13 Jahren genutzt werden, Schüler VZ ab 10 Jahren.
Es gehe auf der einen Seite darum, die Motivation und die Art des Umgangs der Schüler mit Facebook und Co. zu verstehen. Auf der anderen Seite müsse man den Kindern und Jugendlichen Hilfestellungen geben, damit sie einen sicheren Umgang mit den sozialen Netzwerken erlernen und ihre Handlungsmöglichkeiten kennen, falls sie Opfer von Cybermobbing werden sollten. Die Schulen müssten sich ihrer pädagogischen Aufgabe bei diesem Thema bewusst werden. "Unsere Kinder benötigen dabei eine fachkundige Begleitung von Lehrern und Erziehungsberechtigten. Eltern müssen genau hinschauen, was ihre Kinder im Internet machen und sie über Datenschutz und andere Anforderungen informieren", so Martin Decker.
"Der Fachtag hat geholfen, Berührungsängste vor diesem Thema abzubauen", waren sich die Teilnehmer einig. Allen ist der immense Handlungsbedarf klar geworden.
Schüler, Eltern und Lehrer erhalten weitere Informationen über Medienerziehung, Soziale Netzwerke etc. unter www.klicksafe.de
Sollten Sie Fragen zum Thema haben, können Sie sich vertraulich an die Schulpsychologische Beratungsstelle des Kreises Warendorf wenden, Tel.:0 25 81/63 32 24, E-Mail: sekretariat(at)rsb-waf.de


