Springe zum Inhalt Springe zur Suche Springe zur Startseite

Die Offene Ganztagsschule (OGS)

Im Zuge der Einführung der "Offenen Ganztagsschule" (im Folgenden auch kurz:OGS) in NRW haben sich im Einzugsbereich des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien des Kreises Warendorf zum Stand vom 01.01.2011 26 Offene Ganztagsschulen mit circa 1.000 Kindern etabliert. Die mit der Einrichtung der OGS verbundenen Zielvorstelungen sind u.a. die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Stärkung der Familienerziehung, die Verbesserung von Bildungsqualität, sowie die Herstellung der Chancengleichheit von Kindern in schwierigen und benachteiligten Lebenslagen ( RdErl. d. Ministeriums für Schule und Weiterbildung v. 26.01.2006).

Mit der Einführung der OGS wurden zugleich die Horte und Schulkinderhäuser in NRW sukzessive aufgehoben. Hiervon war der kreis Warendorf insbesondere betroffen. Der Jugendhilfeausschuss des Kreises Warendorf hat daher in seiner Sitzung am 22.01.2007 beschlossen, die OGS zu stärken, um diesen Teil der Betreuungsqualität für Schulkinder möglichst gut auszugleichen.

Ausgehend hiervon wurde im Rahmen eines Pilotprojektes im Zusammenwirken der beteiligten Professionen aus Jugendhilfe und Schule am Standort Warendorf ein "Kooperationskonzept von Offener Ganztagsschule (OGS) und Jugendhilfe" entwickelt. Im februar 2008 wurde das OGS-Konzept vom Jugendhilfeausschss des kreises Warendorf für den gesamten Zuständigkeitsbereich beschlossen. Das Programm bietet folgende Möglichkeiten:

 

  • Soziale Gruppenarbeit für Kinder, die sich im Rahmen des Klassenverbandes und der Nachmittagsbetreuung sehr auffällig zeigen, intensive Einzelförderung für Kinder, die aufgrund ihrer besonderen problematik entsprechende Bedarfe aufzeigen sowie ergänzende Elternarbeit. Die Angebote sind den Flexiblen Erziehungshilfen gemäß § 27 SGB VIII zugeordnet und beinhalten die Durchführung eines "vereinfachten Hilfeplanes"

  • Darüber hinaus werden Maßnahmen der Freizeitgestaltung und Erlebnispädagokig gefördert

  • Im Programm sind ebenfalls die Sicherstellung einer Ferienbetreuung sowie einer Randzeitenbetreuung für Kinder berufstätiger Eltern über das Regelangebot der OGS enthalten

 

 

Im Sinne der Zieleüberprüfung und der im Konzept verankerten Qualitätssicherung hat das amt für Kinder, Jugendliche und Familien eine Evaluation des OGS-Konzeptes vorgesehen. Hierzu ist ein Evaluationskonzept entwickelt worden.

Für das Vorhaben konnte die vom Schulministerium NRW geförderte Serviceagentur "Ganztägig lernen in NRW" (SAG) als wissenschaftliche Begleitung gewonnen werden. Mit diesem Partner konnten das Evaluationsvorhaben und die Zielsetzung konkretisiert werden

 

Für den Evaluationsprozess wurden vier Schwerpunkte vereinbart:

 

  • 1. Das Antrags- und Hilfeplanverfahren

  • 2. Die Wirkung der Förderprogramms mit Blick auf

                - das jeweilige Kind
                - das Gruppengeschehen in der jeweiligen Fördergruppe
                - den gesamten Ganztagsbereich und den Unterricht

  •  3. Die Bedeutung der Kooperation zwischen den unterschiedlichen  Akteuren

  • 4. Der Einbezug der Eltern in die Fördermaßnahmen