Stationäre Pflegeeinrichtungen

Pflegebedürftigkeit tritt oft plötzlich und unerwartet ein. Vor allem Angehörige stehen dann vor vielen Fragen. Welche Angebote gibt es, um einen möglichst langen Verbleib im eigenen Zuhause zu ermöglichen? Wie kann die Pflege finanziert werden? Wie geht es weiter, wenn ein Verbleib in der eigenen Wohnung gefährdet ist? Ausführliche Informationen rund um das Thema Pflege finden Sie hier.
[ausführlich]
FAMILIE - ARBEIT - MITTELSTAND im Münsterland
Das Projekt FAMM verfolgt seit dem 8. Juli 2008 eine gemeinsame münsterlandweite Strategie zur nachhaltigen Verbesserung der Vereinbarkeit von Familien- und Arbeitsleben im ländlichen Raum.
[ausführlich]
Sprachförderprojekt Sprachschätze
Im Rahmen der Erstellung des Integrationsberichtes ist immer wieder der Bedarf nach Sprachfördermaßnahmen vom Kindergarten über die Grundschule bis hin zur weiterführenden Schule benannt worden. In einem Teilplanungsprozess wurden in 2010 die erarbeiteten Maßnahmen speziell für die Grundschule näher beleuchtet, diskutiert und in ein Projektkonzept zusammengefasst. Sprachschätze heißt das Projekt, dass sich über 2 Schuljahre bis 2013 erstreckt.
Es ist gelungen, eine 20-köpfige interdisziplinäre Planungsgruppe einzurichten, die sich in 4 Sitzungen mit der Umsetzung der Sprachfördermaßnahmen in Grundschulen beschäftigt hat. Die Planungsgruppe setzte sich aus Vertretern aus Schulleitungen, Lehrern, Integrationsagenturen, Schulträgern, Schulaufsicht, Personalrat, Jugendamt, OGS-Trägern, Elternvereinen und der Stadtbücherei zusammen.
Mit Hilfe der einer externen Moderatorin und der Fachberatung durch die RAA erarbeitete die Planungsgruppe ein Unterstützungssystem für Grundschulen, das unter anderem Fortbildungen zur Interkulturellen Sensibilisierung, Module zum Bereich Deutsch als Zweitsprache sowie individuelle Sprachfördermaßnahmen für s.g. Seiteneinsteiger umfasst.
Aufgeteilt ist das Sprachschätze-Projekt in 4 Bildungspakete. Wichtige Aspekte für die Umsetzung der Bildungspakete ist vor allem die Nachhaltigkeit der Maßnahmen, die Transparenz der Auswahl der Modellschulen sowie der effiziente und effektive Einsatz der Projektgelder.
Das Projekt Sprachschätze beinhaltet folgende Maßnahmen:
Qualifizierungen
Es werden umfangreiche Fortbildungsveranstaltungen zu den Themen interkulturelle Sensibilisierung und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) für 15 Grundschulen angeboten. in Zusammenarbeit mit der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) werden die Kollegien und Fachkräfte des Offenen Ganztages qualifiziert. Die Grundschulen können sich für das zweijährige Fortbildungsprogramm bewerben.
Für die Qualifizierungen können sich die interessierten Grundschulen bis zum 13.05.2011 bewerben. 15 Schulen werden anschließend durch eine unabhängige Jury ausgewählt und können mit dem gesamten Kollegium sowie den Fachkräften des Ganztages an insgesamt fünf Fortbildungsmodulen teilnehmen.
Beschulung von Seiteneinsteigern
Die Befragung der Grundschulen hat ergeben, dass es einen großen Bedarf an Informationen und Materialvorstellungen zum Thema Diagnostik und Unterrichtsmaterial für die Beschulung der Schülerinnen und Schüler gibt. Im Juni 2011 wird es nun einen Fachtag zum Thema Seiteneinsteiger geben, an dem alle Lehrerinnen und Lehrer sowie Fachkräfte des Offenen Ganztages teilnehmen können.
Zudem haben die Grundschulen einen Bedarf an Übersetzungen angemeldet. Vor allem die Gespräche mit Eltern der Kinder gestalten sich oft sehr schwierig, weil keine Verständigung möglich ist. Nun wird zu diesen Gesprächen ein Dolmetscher eines Übersetzungsbüros eingeladen.
Mercator-Förderunterricht, nun auch in der Grundschule
Der Mercator-Förderunterricht findet in der Sekundarstufe I bereits seit einem Jahr erfolgreich im Kreis Warendorf statt. Nun soll das Konzept auch auf 2 Grundschulen übertragen werden. Parallel zum Förderunterricht wird auch intensive Elternarbeit an den Grundschulen stattfinden.
Unterstützungssystem des Regionalen Bildungsbüros
Das Regionale Bildungsbüro wird für die Schulen ein Ansprechpartner für das Thema Sprachförderung werden. Hier laufen alle Informationen zusammen: von Fortbildungen, Fachtage über Material und Literaturlisten bis hin zur Koordination der Evaluation des Projektes sowie Öffentlichkeitsarbeit.
Ansprechpartnerin für das Projekt ist Bildungsplanerin Anika Lebek, Tel.: 02581 / 534101, Mail: anika.lebek(at)kreis-warendorf.de .



