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FAMILIE - ARBEIT - MITTELSTAND im Münsterland

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Das Projekt FAMM verfolgt seit dem 8. Juli 2008 eine gemeinsame münsterlandweite Strategie zur nachhaltigen Verbesserung der Vereinbarkeit von Familien- und Arbeitsleben im ländlichen Raum. [ausführlich]

Wandertipp Nr. 8: Warendorfer Promenadengang bietet Sehenswürdigkeiten in schneller Folge

Der Warendorfer Marktplatz bietet sich für eine Pause beim Wandertipp Nr. 8 an.
Der Emssee setzt einen kräftigen grünen Akzent auf dem mit vielen Sehenswürdigkeiten gespickten Promenadengang.
Einen detaillierten Kartenausschnitt zu diesem Wandertipp sowie GPS-Daten für die Nutzung im GPS-Empfänger oder Handy können Sie am Ende des Textabschnittes herunterladen.
Der Wandertipp Nr. 8 der Serie Auf Schusters Rappen unterwegs im Kreis Warendorf führt rund um die Warendorfer Altstadt.

(Hier geht es direkt zu den weiteren Wandertipps der Serie "Auf Schusters Rappen unterwegs im Kreis Warendorf")

Für den ambitionierten Wanderer ist der achte Tipp der Serie "Auf Schusters Rappen unterwegs im Kreis Warendorf" wohl eher ein Spaziergang. Der 3,7 Kilometer lange Weg umrundet die Warendorfer Altstadt weitgehend über die Promenade. Diese zeichnet den Verlauf der alten Stadtbefestigung nach. Vier Stadttore und das mittelalterliche Stadtbild säumen den geschichtsträchtigen Weg, auf dem es Sehenswürdigkeiten in schneller Folge zu entdecken gibt.

 

Start ist am Lohwall, nördlich der Ems: Über die Teufelsbrücke geht es auf der Emspromenade zum Wilhelmsplatz am Münstertor. Die spitze Form des Platzes geht auf den ehemaligen Befestigungsbau zurück. Vom alten Tor sind jedoch nur noch die Zollhäuschen erhalten. Das heutige Münstertor war einmal Haupttor der Abtei Marienfeld.

Über die Wall-Promenade geht es vorbei an Theater und Christuskirche zum Freckenhorster Tor, vorbei am ehemaligen Postgebäude rechts in den Ostwall, dann links in die Bülstraße. Das Haus Nr. 11 ist die ehemalige "Elende", Herberge für kranke Reisende. Besonders sehenswert ist die Lazarus-Statue in der Nische am Haus.

 

An der nächsten Ecke geht es rechts in die Brünebrede.

Dort verlief vermutlich noch im 11. Jahrhundert ein Innengraben der Befestigung. Mit der Stadterweiterung entstand diese breite Straße. Am Ende liegt die Oststraße mit Torschreiberhaus am Osttor, heute Teil des Dezentralen Stadtmuseums. Weiteres Museumsobjekt ist das Gadem am Zuckertimpen 4, der Brünebrede gegenüber. Das Haus wurde im 17. Jh. direkt an der Stadtmauer errichtet. Heute stellt sich hier die Wohnsituation zweier Familien im Jahr 1925 dar.

 

Über den Zuckertimpen geht es am Spielplatz rechts auf die Pater-Markötter Promenade und weiter nach links zum Marienheim. Dann folgen Sie dem Fußweg und gehen über die Holzbrücke in den Emsseepark. Halten Sie sich leicht links erreichen Sie schon bald den Emssee.

 

Auf der gegenüberliegenden Seite des Sees liegt das NRW-Landgestüt. Diesseits des Sees geht es links und über den Breuelweg in Richtung der Straße "Zwischen den Emsbrücken". Hier bildet das Emstor die Pforte zur Altstadt. Nach Überquerung der Ems führt der Weg nach links in den Kletterpohl, dem man bis zur Kirchstraße folgt. Hier hockt an der Ecke ein sehenswerter Radabweiser in Gestalt eines bronzenen Gnoms. Wenige Stufen führen zum Kirchplatz. Die Pfarrkirche St. Laurentius gilt als Warendorfs ältester Kirche. Geht man vor der Kirche in Richtung Osten, befindet sich gegenüber dem Chor die Klosterstraße.

 

Das klassizistische Stadtpalais, Klosterstraße 7, birgt zwei Räume mit alten handgedruckten Tapeten und ein beachtenswertes Biedermeierzimmer. Der Rundweg führt weiter in die Quabbe. Dazu biegt man nach links ab, folgt dem Weg nach rechts und dann geradeaus zum Bentheimer Turm. Dies ist der letzte von fünf Türmen der Stadtbefestigung des 13. Jh. Am Fuße des Turms sind Grabsteine des ersten jüdischen Friedhofs zu entdecken. Einige Meter geht es zurück, um nach links zum Franziskanerkloster abzubiegen. Hier ist das Barockportal besonders sehenswert.

 

Nun ist wieder die Pfarrkirche St. Laurentius Weg und Ziel, diesmal über Molkenstraße, Gerichtsfuhlke, Pumperie und Schweinemarkt. Der Markt ist einer von drei Spezialmärkten der Stadt. Ein Blick nach oben lohnt sich: Kopf und Hinterteil eines Schweins können gesucht und gefunden werden!


Der weitere Weg führt links vorbei an der gotischen Kirche. Fast ist das Ziel erreicht. Gegenüber dem Hauptportal befindet sich der Durchgang zum Marktplatz. Bei einer wohlverdienten Pause lässt sich hier mediterranes Flair vor westfälischen Giebeln genießen.

 

Einen detaillierten Kartenausschnitt mit der genauen Wegführung finden Sie hier.

 

Zu den GPS-Daten für die Nutzung im GPS-Empfänger oder Handy