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"Anregungen der ehrenamtlichen Mitglieder für die Integration sehr wertvoll"

Den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Bürgerplanungsgruppe, die Anregnungen für den Integrationsbericht des Kreises einbringt, dankte Landrat Dr. Olaf Gericke (stehend 4.v.l.). Mit im Bild: der Moderator der Gruppe, Wolfgang Rüting (5.v.l.), und Sozialplanerin Verena Schulte-Sienbeck (r.).

- Landrat Dr. Olaf Gericke dankte der Bürgerplanungsgruppe für ihren Einsatz / Integrationsbericht erscheint im Sommer  -

 

Auf breite Beteiligung der Bürger setzt der Kreis Warendorf bei der Entwicklung des Integrationskonzeptes. Anregungen kommen nicht nur aus den Integrationsforen in den Städten und Gemeinden, sondern auch aus den Planungsgruppen, die zu den vier Bereichen Bildung, Sprache, Arbeit/Wirtschaft sowie Gesundheit/Sport eingerichtet wurden. Neben diesen mit Fachleuten besetzten Gremien gibt es die Bürgerplanungsgruppe. Darin bringen 26 Mitglieder aus deutsch-ausländischen Freundeskreisen sowie Migrantenorganisationen und anderen Vereinen ihre Sichtweise ein. "Ihre Anregungen sind für den Integrationsprozess sehr wertvoll", sagte Landrat Dr. Olaf Gericke, der der Gruppe für ihren ehrenamtlichen Einsatz dankte.  

 

Fünf Mal hatte sich die Gruppe im Kreishaus getroffen, der vorläufige Abschluss fand im Bürgerhaus Freckenhorst mit einem kleinen Imbiss als Dankeschön statt. Dabei ließen die Teilnehmer die Arbeit der vergangenen Monate im Gespräch Revue passieren und stellten noch einmal heraus, was für die zukünftige Gestaltung der Integrationsarbeit im Kreis Warendorf besonders wichtig ist.

 

Hier einige Beispiele:

  • Die Gesellschaft muss mitgenommen werden
  • Einbeziehung von Menschen mit Migrationshintergrund / Migrantenselbstorganisationen bei der Umsetzung des Integrationsberichts
  • Integrationsarbeit kann gar nicht früh genug ansetzen

 

Der Integrationsbericht für den Kreis Warendorf wird im Sommer erscheinen. "Das wird kein Bericht für die Schublade, sondern eine wichtige Grundlage für unsere Arbeit", sagte Landrat Dr. Olaf Gericke bei dem Treffen in Freckenhorst. Schon während des noch laufenden Prozesses habe der Kreis erste wichtige konkrete Projekte angestoßen, wie zum Beispiel das selbst entwickelte Frühkindliche Integrationstraining (FIT), das im Münsterland seinesgleichen suche.

 

Die für die Integrationsarbeit des Kreises zuständige Sozialplanerin Verena Schulte-Sienbeck und Wolfgang Rüting, der die Bürgerplanungsgruppe moderierte, gaben bei dem Treffen schon eine Übersicht über die wichtigsten Inhalte und daraus abzuleitende Maßnahmen.

 

"Wir werden alle Maßnahmen auflisten und nach ihrer Bedeutung gewichten", sagte Verena Schulte-Sienbeck über den noch laufenden Prozess. Weitere Impulse können die noch ausstehenden öffentlichen Foren in Sendenhorst (Samstag, 30. Januar) und Oelde (15. März) geben. Natürlich lasse sich nicht in wenigen Jahren alles umsetzten, was wünschenswert sei, so Landrat Dr. Gericke. Doch der Kreis werde bei der Integration weiter aufs Tempo drücken, um den etwa 50.000 hier lebenden Menschen mit Zuwanderungshintergrund die möglichst  volle Teilhabe zu ermöglichen.