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Von guten Beispielen lernen

Der Energieteamleiter des Kreises Warendorf, Bernhard Gröpper (hinten) sprach beim eea® -Workshop in Wuppertal mit den Kolleginnen Svenja Wilkens (Rheinisch-Bergischer Kreis) und Ursula Thering (Kreis Gütersloh) sowie dem eea® -Berater Udo Schwermer über das Modellprojekt.

Zu einem Erfahrungsaustausch zum European Energy Award (eea®) trafen sich auf Einladung der Energie Agentur NRW etwa 80 Teamleiter und Mitglieder der lokalen Energieteams. An dem Workshop in Wuppertal Ende 2008 nahmen auch die drei Modellkreise aus NRW teil, die den eea® mit ihrem Pilotprojekt zu den anderen  Kreisen bringen sollen - neben dem Kreis Warendorf sind der Nachbarkreis Gütersloh und der Rheinisch-Bergische Kreis mit von der eea®-Partie.

 

"Wie können wir die Werkzeuge des eea® auf die Möglichkeiten eines Kreises anpassen?" Diese Frage beschäftigt die drei Modellkreise aus NRW, die ab Mitte 2008 die Arbeit aufgenommen haben. Manches, was in Städten funktioniert, kann auf Kreisebene nicht so leicht oder gar nicht umgesetzt werden. Stichwort Planung von Baugebieten. Verstärkte Bedeutung hat auf Kreisebene dagegen zum Beispiel die Förderung klimaschonender Mobilität durch ein gutes Radwegenetz, passgenaue öffentliche Nahverkehrsangebote sowie die Förderung von Mitfahrgelegenheiten.

 

Von guten Beispielen aus anderen Kommunen konnten aber nicht nur die Vertreterinnen und Vertreter der Kreise bei dem Wuppertaler Workshop lernen. Außerdem erhielten sie allgemeine Informationen über den Klimaschutz - zum Beispiel darüber, wie sie eine lokale CO2-Bilanz erstellen können.