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Der Kreis stellte sein Integrationsprojekt in Wadersloh vor

Informierten am Stand des Kreises über das Integrationsprojekt, v.l: Ludger Meinersmann, beim Kreis fürs Ausländerwesen zuständig; Wolfgang Rüting, Leiter des Kreisjugendamtes; und Brigitte Klausmeier, Leiterin des Kreissozialamtes.
Farbenprächtig ging es beim Workshop für indisches Tanzen zu.
Zu verschiedenen Themen fanden Workshops statt. In Gesprächen ging es auch um die Integration vor Ort.

Über das Integrationsprojekt im Kreis Warendorf informierten Kreisdirektor Dr. Heinz Börger, Sozialplanerin Verena Schulte-Sienbeck und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung am Sonntagnachmittag in Wadersloh. Im Rahmen des Indientages, zu dem die Eine-Welt-Initiative etwa 200 Besucher im Pfarrheim begrüßte, war der Kreis mit einem Informationsstand vertreten. 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an der Fragebogenaktion des Kreises teil und brachten ihre Meinung zum Thema Integration zum Ausdruck. Außerdem fanden neben Workshops zu verschiedenen Aspekten rund um das Thema Indien am Rande Gespräche statt, in denen die Teilnehmer weitere Anregungen zur Integration in Wadersloh gaben. Dabei wurden vor allem die Themen Sprache und Bildung angesprochen.

 

"Wir wollen von möglichst vielen Menschen wissen, wie es um die Integration vor Ort bestellt ist, wo der Schuh drückt und wo es gute Beispiele gibt, die anderen als Vorbild dienen können", sagte Kreisdirektor Dr. Heinz Börger bei der Eröffnung der Veranstaltung. Die Ergebnisse der Befragung fließen in den kreisweiten Integrationsbericht ein, der konkrete Handlungsempfehlungen enthalten wird. Auch wenn es in Wadersloh mit etwa drei Prozent einen recht geringen Ausländeranteil gibt, so heißt das nicht, dass Integration kein Thema ist. Von den Kindergartenkindern kommen zwölf Prozent aus Familien mit einem Zuwanderungshintergrund. Und bei etwa der Hälfte von ihnen wird zu Hause überwiegend  nicht deutsch gesprochen.

 

Ein gutes Beispiel in Wadersloh sei die Arbeit der Eine-Welt-Initiative. Ihr gehe es darum, das Wissen über andere Kulturen zu verbessern. "Das ist ein Punkt, der auch bei der Integration eine wichtige Rolle spielt. Ich finde es sehr wichtig, dass wir mehr über die Menschen aus verschiedenen Kulturen erfahren, die bei uns leben", so der Kreisdirektor weiter. "Da gibt es für uns als aufnehmende Gesellschaft einen Nachholbedarf. ´Einander kennen lernen" - so lautet auch das Motto unseres Integrationsprojektes." Deshalb habe man gerne die Gelegenheit genutzt, am Indientag teilzunehmen.

 

Vorträge zum Leben und zur Kultur in Indien sowie eine Buchausstellung lieferten den Besuchern, darunter auch Bürgermeister Christian Thegelkamp, interessante Informationen. Farbenprächtig ging es in einem Workshop zu, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Einführung in den indischen Tanzstil erhielten. Yoga, Malen und mehr konnte in Workshops gelernt werden. Eine Märchenerzählerin sorgte für gute Unterhaltung der jüngsten Besucher. In der Mittagspause zwischen den Workshops wartete ein leckeres indisches Essen auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.