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150 Gäste feierten "Hand in Hand"

Volles Haus: Gut 150 Besucher waren zum Integrationsforum in die Festhalle Everswinkel gekommen.
Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Ludger Banken (l.) stellten sich zur Eröffnung den Fragen von Moderatorin Simone Reher.
Rasante Reise: Musikalisch ging es mit dem Kindergarten St. Agatha unter der Leitung von "Lola Note" um die Welt - von Balalaika-Klängen bis zum Tango reichte dabei das Spektrum.
Vereine und Gruppen wie die Initiative Midnightsport unter der Leitung von Alexander Schorez stellten den Besuchern ihre Angebote vor.
An verschiedenen Tischen gab es Gelegenheit zu Gesprächen über das Miteinander in Everswinkel. Mitarbeiter der Gemeinde und des Kreises notierten die Anregungen.
Die Tanzgruppe der Kolpingsfamilie Everswinkel sorgte zum Abschluss für gute Stimmung.
Musikalisch eröffnet wurde das Forum durch Christina Möllers. Die Musikschülerin beeindruckte mit Songs u.a.von Amy MacDonald.
Kinder konnten sich in der benachbarten Sporthalle austoben.

- Integrationsforum in Everswinkel: Gespräche, Unterhaltungsprogramm und internationales Büffet - 

    

„Hand in Hand“ lautete das Motto beim Integrationsforum in Everswinkel. Dicht an dicht saßen und standen bei der Eröffnung über 150 Besucher in der Festhalle. Die Gemeinde und der Kreis Warendorf hatten alle Bürger mit und ohne Zuwanderungsgeschichte zu einem gemeinsamen Nachmittag eingeladen. Die Federführung hatte der Familientisch Everswinkel unter der Leitung von Thomas Wetterkamp und Hilke Sandner übernommen.

 

"Mehr übereinander erfahren und einen schönen Nachmittag verbringen" – diese  Erwartungen, die Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Ludger Banken bei der Eröffnung geäußert hatten, erfüllten sich im Laufe der folgenden gut zweieinhalb Stunden. Bei Leckereien vom internationalen Buffet fiel das Gespräch in kleinen Runden besonders leicht. Doch am Ende standen mehr als gute Gespräche in freundlicher Atmosphäre und ein interessantes Programm für die ganze Familie zu Buche. „Wo drückt der Schuh?“ Ihre ganz persönliche Antwort auf diese Fragen konnten die Besucher auf kleinen Vordrucken beantworten. Und auch aus den Anregungen der 45 Teilnehmer an den Gesprächsrunden könnte so mancher Schuh werden. Mitarbeiter von Kreis und Gemeinde notierten die wichtigsten Ergebnisse an den Tischen, bei denen es um die Schwerpunktthemen Bildung, Sprache, Arbeit/Wirtschaft sowie Gesundheit/Sport ging. 

 

„Sprache, Sprache, Sprache – auch Angebote für Erwachsene vor Ort in Everswinkel und am Nachmittag“, so lautete das Fazit von Kreisdirektor Dr. Heinz Börger. Die Anregungen aus Everswinkel fließen in den Integrationsbericht des Kreises ein, den er nach Durchführung der Foren in den 13 Städten und Gemeinden vorlegen wird. Schon vor der jetzt laufenden zweiten Phase mit Veranstaltungen vor Ort hatte der Kreis unter anderem durch eine Fragebogenaktion eine umfangreiche Bestandsaufnahme gemacht, um bestehende Probleme, Angebote und Defizite im Bereich der Integration festzustellen. In Everswinkel haben 264 Menschen eine ausländische  Staatsangehörigkeit – das sind 2,8 % der Gesamtbevölkerung. Eine Zuwanderungsgeschichte haben aber auch die etwa 500 Menschen, die seit Anfang der 90er Jahre aus Osteuropa in die Vitusgemeinde zogen.   

 

Für das Musik- und Unterhaltungsprogramm sorgten Christina Möllers – die   Musikschülerin begeisterte als Solistin mit Gesang und Gitarre – sowie der Kindergarten St. Agatha, der die Besucher unter der Leitung von „Lola Note“ mit auf eine tolle musikalische Weltreise nahm. Vom Flamenco bis zur Balalaika kamen Elemente aus vieler Herren Länder vor. Ebenfalls international und rasant ging es bei der Vorstellung der Tanzgruppe der Kolpingsfamilie Everswinkel zu.

 

Durch den Nachmittag führte Simone Reher als Moderatorin. Kinder konnten sich in der benachbarten Sporthalle austoben oder die Farbschleuder in Gang setzen. Vereine aus Everswinkel, bei denen zum Teil  Spätaussiedler an verantwortlicher Stelle mitarbeiten, stellten ihre Angebote vor. So informierte die Initiative Midnightsport, in der Jugendliche vor allem Fußball spielen, ebenso über ihr Angebot wie der Angelsportverein. Das Familienzentrum Zwinkel, der kommunale Familientisch und das Integrationsprojekt des Kreises stellten sich ebenfalls den Besuchern an Info-Ständen vor.