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Menschen aus verschiedenen Kulturen kamen beim Familienbrunch ins Gespräch

Über die Integration in Telgte sprachen Bürger mit Vertretern der Verwaltung – vorne links im Bild Sozialplanerin Verena Schulte-Sienbeck vom Kreis Warendorf.
Landrat Dr. Olaf Gericke (l.) und Bürgermeister Dr. Dietrich Meendermann (r.) eröffneten mit Dieter Voß vom Verein Stadtranderholung den Familienbrunch.
Bastel- und Spielangebote sorgten dafür, dass es auch für die jüngeren Besucher nicht langweilig wurde.

Groß war der Andrang beim 3. Familienbrunch für soziale Zwecke, zu dem 9 lokale Vereine unter dem Motto "Telgter helfen Telgtern" eingeladen hatten. Dabei ging es auch um das Integrationsprojekt des Kreises Warendorf. Das fröhliche Miteinander mit ca. 1500 Besuchern wurde unter Federführung des Vereins "Stadtranderholung e.V." organisiert.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die  vielfältigen kulinarischen Angebote, die von den Vereinen mit viel Liebe vorbereitet worden waren. Daneben kam aber auch das Unterhaltungsprogramm nicht zu kurz. Von Musik über Tanz bis hin zu sportlichen Vorführungen wurde viel geboten. Mit den Einnahmen aus der Veranstaltung wird die wichtige ehrenamtliche Arbeit der Vereine unterstützt.  

 

Über das Thema Integration und das aktuelle Projekt im Kreis Warendorf informierten dabei Vertreter des Kreises mit Landrat Dr. Olaf Gericke an der Spitze. "Wir müssen mehr übereinander wissen. Das Kennenlernen der anderen Kulturen und der Probleme auf allen Seiten steht bei unserem Integrationsprojekt im Mittelpunkt", sagte der Landrat, der gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Dietrich Meendermann den Familienbrunch eröffnete.

 

Im Rahmen einer Fragebogenaktion erhielten die Besucher die Gelegenheit, sich aktiv in die Integrationsplanung des Kreises einzubringen. Knapp 50 Teilnehmer nutzten in den Interviews die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern und wichtige Hinweise und Anregungen zu geben, ca. ein Drittel davon mit eigenem Migrationshintergrund.

 

Zu den Teilnehmern gehörte als gutes Beispiel für gelungene Integration auch die jüngste Schulsprecherin aus NRW – sie hat einen Migrationshintergrund.

 

"Das Interesse am Austausch war groß, wir sind mit Menschen aus vielen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen ins  Gespräch gekommen. Die Kooperation mit der Stadt und den sozialen Vereinen aus Telgte wie dem Zib ("Zusammen ist besser") war sehr gut.", freute sich Verena Schulte-Sienbeck. Die Sozialplanerin des Kreises kümmert sich um das Integrationsprojekt. Es steht unter dem Motto "Einander kennen lernen". So hätten sich auch beim Brunch in Telgte die an der Integration Beteiligten besser kennen gelernt. Die engere Vernetzung der Akteure in den Städten und beim Kreis sei ein wichtiges Ziel beim Integrationsprozess.

 

Nach den Sommerferien sollen weitere Fragebögen an ausgewählten Stellen in Telgte ausgelegt werden, um ein noch breiteres Meinungsbild zu erhalten

 

Bis 2010 werden in allen 13 Städten und Gemeinden Veranstaltungen zum Thema Integration stattfinden. Anhand der Gesprächsergebnisse und der Auswertung der Fragebögen erhofft sich der Kreis konkrete Hinweise, um  Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Situation erarbeiten zu können.