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KOMM-IN-Projekt 2008/2009

Gefördert durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration

"Aktivierende Bestandsaufnahme der Lebenswelt von Zuwanderern im Kreis Warendorf" - 1. Projektphase Mai 2008 bis Januar 2009


Wie ist es um die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Kreis Warendorf bestellt? Welche Angebote zur Förderung der Integration gibt es in den einzelnen Orten und welche Maßnahmen sind noch erforderlich? Diese und weitere Fragen will der Kreis Warendorf mit der Erstellung eines Integrationsberichtes beantworten.

 

In der ersten Phase des auf ca. 2 Jahre angelegten Planungsprozesses stand die Analyse der aktuellen Situation im Vordergrund. Im Rahmen des Förderprogramms KOMM-IN NRW (Innovation in der kommunalen Integrationsarbeit) wurde eine umfangreiche Bestandsaufnahme durchgeführt. 

Fragebögen, Experten-Interviews und Datenrecherchen dienten dazu, ein klareres Bild vom Stand der Integration im Kreis Warendorf zu erhalten und die Angebotsstruktur im Bereich der Integrationsarbeit transparenter zu machen.

Neben der Auswertung zahlreicher amtlicher Statistiken wurden auch eigene Erhebungen durchgeführt. So wurde z.B. untersucht, wie viele Grundschüler im Kreis Warendorf einen Migrationshintergrund haben und wie es sich mit der Verteilung auf die verschiedenen weiterführenden Schulformen verhält.

Gruppeninterviews mit verschiedenen Zuwanderergruppen ergänzten die Zahlen und Fakten um sehr persönliche Meinungen und Einschätzungen zum Thema Integration. Schnell wurde deutlich, dass sich hinter dem Begriff "Mensch mit Migrationshintergrund" eine Vielzahl von Lebenslagen und Bedarfen verbergen. 

Zwischen den einzelnen Städten und Gemeinden zeigen sich große Unterschiede in der Ausgangssituation. Dennoch lässt sich zusammenfassen, dass die landesweiten Trends auch am ländlich geprägten Kreis Warendorf nicht vorbeigehen. Die Bevölkerung wird einerseits älter, andererseits "bunter". 
 
Den spannenden und ausführlichen Bericht der ersten Projektphase können Sie hier herunterladen.