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Fördermittel fürs Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe: Kommunales Integrationszentrum nimmt Anträge entgegen

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Kreises Warendorf nimmt ab sofort und bis zum 30. April Anträge auf NRW-Fördermittel für das „Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe“ entgegen. Mit dem Programm für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit wollen die Landesregierung und das Kommunale Integrationszentrum  Flüchtlinge und diejenigen, die sich ehrenamtlich für sie engagieren, pragmatisch und effektiv unterstützen. Ziel ist es dabei, Flüchtlingen einen guten Start im Kreis Warendorf zu ermöglichen und ihnen Zugänge zur Gesellschaft zu eröffnen.

 

Antragsberechtigt sind freie Träger wie z.B. Flüchtlingsinitiativen, Ehrenamtsagenturen, Integrationsagenturen, Kirchengemeinden, Moscheevereine etc. die sich für die Integration von Flüchtlingen engagieren.

 

Gefördert werden z.B. Projekte, Maßnahmen und Aktionen zur niedrigschwelligen Sprachförderung oder zur Erstorientierung bei Ankunft in der Kommune, Begleitung zu Institutionen und Freizeitangeboten, Informationen über Angebote und Institutionen im Wohnumfeld und Unterstützung von Ehrenamtlichen bei ihren Tätigkeiten.

 

Rückfragen beantworten im Kommunalen Integrationszentrum:

Diler Senol-Kocaman, Tel. 0 25 81 / 53 45 01 und Vivien Münstermann, Tel. 0 25 81 / 53 45 07.

Die Anträge können bis zum 30. April eingereicht werden bei:

Kreis Warendorf

Kommunales Integrationszentrum

Von-Geismar-Straße 12

59229 Ahlen

Oder per Mail an: integration@kreis-warendorf.de

Integrationsbericht für den Kreis Warendorf

Der Kreis Warendorf hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert. Die Bevölkerung wird weniger, älter und bunter - so lässt sich der oft erwähnte demographische Wandel auf den Punkt bringen. Im Kreis Warendorf leben etwa 50.000 Menschen, die eine Zuwanderungsgeschichte haben - fast jeder fünfte Bürger hat also Wurzeln in einem anderen Land. Bei den Kindern liegt die Zahl noch höher: Bereits heute kommt etwa jedes vierte Kind, das eine Kindertageseinrichtung besucht, aus einer Familie mit Zuwanderungsgeschichte. Damit wird deutlich: Auch im Kreis Warendorf ist Integration ein sehr wichtiges Thema, das zukünftig noch weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Der Kreis Warendorf hat in einem zweijährigen beteiligungsorientierten Planungsprozess einen Integrationsbericht erstellt. Er enthält eine Beschreibung der aktuellen Situation und ein Handlungsprogramm mit über 80 konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Integration. Der Integrationsbericht wurde am 02.07.2010 einstimmig durch den Kreistag verabschiedet. 

In der Zwischenzeit sind viele Projekte bereits in Angriff genommen worden. Ein gutes Beispiel ist das Projekt "Sprachschätze", das vielfältige Fortbildungs- und Unterstützungsangebote für den Grundschulbereich bietet.

Der Integrationsbericht steht hier zum Download bereit:
Integrationsbericht für den Kreis Warendorf